2020, was soll man noch zu diesem seltsamen Jahr sagen… Unsere Redakteurinnen und Redakteure haben sich so ihre Gedanken darüber gemacht, welche ihr im Anschluss findet. Vor zwölf Monaten, als erste Nachrichten eines neuartigen Virus aus China nach Europa schwappten, hätte man sich dieses Ausmaß wohl nur in seinen kühnsten Träumen ausgemalt. Jetzt haben wir das Jahr erst mal hinter uns, der erneute Lockdown gibt einem ein paar Tage Zeit zum Durchatmen. Und dann heißt es abwarten was 2021 so bringt. Wenn schon so schnell auch keine „Normalität“ einkehrt, dafür erscheint aber hoffentlich weiter so gute, neue Musik, wie es dieses Jahr mit sich brachte. Denn in der Hinsicht war 2020 schon ein Knaller, das muss man schon sagen!

Die Korken knallen lassen wollten wir eigentlich auch im Frühjahr. Denn – kaum zu glauben, aber wahr – das Handwritten-Mag feierte im Mai sein Fünfjähriges. Fünf Jahre, die viel Spaß mit sich brachten, aber für so manchen hier auch turbulent waren, und so mancher konnte nicht die gewünschte Power an den Tag legen. Aber wir werden weiter für euch an dieser Stelle da sein und Neues aus dem Musikkosmos berichten. Versprochen! Und nachfeiern können wir ja nächstes Jahr immer noch…

 

Sven

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Top 5 Alben:
Be Well „The Weight and the Cost“
Brian Fallon „Local Honey“
Nathan Gray „Working Title“
Bruce Springsteen „Letter To You“
Red City Radio „Paradise“

Top 3 Konzerte:
Die komplette End Hits Records Tour 2020 
Raum27 Döser Börse Cuxhaven (17.01.2020)
Joe Astray Wohnzimmerkonzert (das letzte Konzert vor dem ersten Lockdown)

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Smashing Pumpkins (Ausrufezeichen!)

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Brian Fallon (hätte nicht gedacht, dass ich das alte Fan-Feuer wieder bekomme)

Abschließende Worte:
Ich habe auf der End Hits Tour im Februar viele neue Freunde gefunden, die kurz danach um ihre Existenz bangen mussten und immer noch müssen. Die Situation ist schon für Leute wie mich krass und muss ohne Ende schwer für die direkt Betroffenen in der Veranstaltungsbranche sein.

Wie die gesamte Branche trotz aller Einschränkungen nicht aus den Augen verliert, dass da ein beschissener Virus tausende Menschen hinrafft und die Kritik sich nicht gegen Maßnahmen, sondern gegen den Umgang mit den Menschen durch die Politik richtet, ist super. Das zeigt mir wieder, dass die mich umgebende Blase aus Kunst-/Kulturschaffenden eine gute Heimat ist.

Trotz allen Schwierigkeit war das Jahr für mich eine großartige Möglichkeit und wird im Bereich der Fotografie von und für Künstler noch einige Dinge mit sich bringen, über die man jetzt noch nicht sprechen kann. Das Glas ist halbvoll!

Bleibt antifaschistisch und gesund!

 


 

Jens

Jens van Helbing

Top 7 Alben:
Turbostaat „Uthlande
DONOTS „Birthday Slams Live!
Madsen „Na gut dann nicht
Massendefekt „Zurück ins Licht
Goldfinger „Never Look Back
Provinz „Wir bauten uns Amerika
Palila „Tomorrow I’ll Come Visit You And Return Your Records

Top 3 Konzerte:
War leider nur das Konzert von Raum27 am 17.01.2020 in der Döser Börse in Cuxhaven – aber das war extrem geil!

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Der Umgang der Politik mit den Kunst- und Kulturbetrieben, ohne die es in Zukunft ziemlich still um uns herum werden wird.

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Die Indie-Newcomer von Provinz, die spätestens nach der Pandemie durch die Decke gehen werden.

Abschließende Worte:
2020 war eine Katastrophe und es kann im nächsten Jahr nur besser werden. Ich würde mir Ende nächsten Jahres folgende Schlagzeilen wünschen: „Corona-Virus endgültig im Griff und Covidioten geben kleinlaut fatales Fehlverhalten zu“, „Phantastische Konzert- und Festivalsaison lässt Musikbranche aufatmen“, „Trump wegen unzähliger Delikte inhaftiert“, „AfD fällt bei Bundestagswahl unter die 5%-Hürde“, „Erste grüne Bundeskanzler*in vereidigt“, „Nach den guten Erfahrungen in diesem Jahr, wird in Zukunft dauerhaft auf Silvesterböller verzichtet“.

Machts gut, auf bald… und bleibt gesund!!!

 


 

Dana

Top 5 Alben:
Biffy Clyro „A Celebration of Endings
Provinz „Wir bauten uns Amerika
Joga Club „Klick Klick Klick
Die Ärzte „Hell
Tüsn „Hologram“ (Single)

Top 3 Konzerte:
Leider keins.

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Dass es keine Konzerte und Festivals gab.

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Das Provinz-Album.

Abschließende Worte:
Ich freue mich auf viele neue musikalische Highlights – und dass wir ab Sommer 21 endlich wieder ganze viele Konzerte und Festivals besuchen können!

 


 

Rainer

rainer

Top 10 Alben: (in loser Reihenfolge)
1. Long Distance Calling „How Do We Want To Live?
2. Spirit Adrift „Enlightened In Eternity
3. Hittman „Destroy All Humans
4. Fates Warning „Long Day Good Night“
5. Enslaved „Utgard
6. Biffy Clyro „A Celebration Of Endings
7. Paradise Lost „Obsidian
8. Bonded „Rest In Violence
9. Psychotic Waltz „The God-Shaped Void
10. Testament „Titans Of Creation

Top 3 Konzerte:
Ja gut! Corona und immer noch laufende Zugabe?

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Richtig enttäuscht war ich dieses Jahr vom Evildead-Comebackalbum. Beim Anhören der Promoversion habe ich mich gefragt, ob das wirklich die Band ist, welche auch „Annihilation Of Civilization“ veröffentlicht hat.

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Spirit Adrift! Was für ein Album! Natürlich waren die Alben zuvor auch schon kleine Perlen. Aber die Öffnung des Bandsound, etwas weg vom Doom Metal und hin zum klassischen Metal gefällt mir sehr gut!

Abschließende Worte:
Was soll man zu diesem Jahr sagen. Ein Virus legt das gesellschaftliche Leben weitestgehend lahm. Ich befinde mit seit Mitte März im Home-Office, und ich bin froh, dass mein Arbeitgeber hier die Möglichkeiten geschaffen hat, aber die Beschränkung des sozialen Umfelds nagt doch langsam an der Substanz und dann sieht man Querdenker auf den Straßen protestieren. Wäre schön, wenn diese Personen im nächsten Jahr mal geradeausdenken!

Ansonsten 2021 wird besser und ich brauche laute Livemusik!

 


 

Marc

Top 5 Alben:
1. Mekong Delta „Tales Of A Future Past
2. Schizophrenia „Voices (EP)“
3. Fates Warning „Long Day Good Night“
4. Hittman „Destroy All Humans
5. Psychotic Waltz „The God-Shaped Void

Top 3 Konzerte:
Leider dieses Jahr nicht zu bewerten…

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Wieder Metallica, die nichts veröffentlichen, was mich ansatzweise interessiert.

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Bruce Springsteen – tolles Album, hatte ich nicht erwartet.

Abschließende Worte:

Alle Aluhutträger und Trump-Fans: lay you gehackt!

Ich hoffe natürlich, dass sich die Lage entspannt und beruhigt. Dass der Virus endgültig besiegt wird und keine Menschen mehr sterben. Dass die Kulturszene sich erholt und wieder Vollgas geben kann. Mir fehlen Konzerte so sehr…

 


 

Mario

mario

Top 10 Alben:
Dieses Jahr fiel es mir überraschend schwer eine Top 10 zusammen zu stellen und selbst die Kracher von Dark Forest, Beehoover, Dritte Wahl, Alitor und Bruce Springsteen mussten außen vor bleiben. Hier also meine Auswahl (ohne Reihenfolge):

  • Mother’s Cake „Cyberfunk„: DIE musikalische Wundertüte des Jahres aus der Alpenrebulik Österreich. Schwer zu beschreiben, schwer begeisternd.
  • Wytch Hazel „III: Pentecost„: Die Briten verstehen es einfach seelenstreichelnden Hardrock mit einer wunderbaren Leichtigkeit und positiven Ausstrahlung zu erschaffen.
  • Armored Saint „Punching The Sky“: Klasse, mit welcher Lockerheit und Frische die gepanzerten Heiligen immer noch zur Sache gehen. Man merkt hier die offensichtlichen Überzeugungstäter.
  • Psychotic Waltz „The God-Shaped Void„: Ein Grower, nichts was einen direkt ins Gesicht springt. Und nach 24 Jahren ein amtliches Comeback!
  • Mekong Delta „Tales Of A Future Past„: Die nächste progressive Großtat. Diese Band spielt in einer ganz eigenen Liga.
  • Blind Ego „Preaching To The Choir„: Tolle, die Seele streichelnde Rockmusik, dargeboten von echten Könnern mit musikalischem Anspruch.
  • The Levellers „Peace“: Selbt als Fan hätte ich der Band ein so starkes und lebendiges Album nicht mehr zugetraut. Voller Hits. Wunderbar!
  • Hittmann „Destroy All Humans„: Seeeeehr lange weg vom Fenster. Und dann mit einem Comeback zurück, welches selbst einer gleichartigen Band wie Queensryche nur den Auspuff zeigt.
  • Cryptex „Once Upon A Time„: Progressive, fantasiereicher Rock, auch ganz ohne instrumentale Kraftmeierei und Kompliziertheit. Album Nr. 3 überzeugt rundum.
  • Steve Von Till „No Wilderness Deep Enough„: Der Soundtrack zum vereinsamenden Lockdown – dunkel, beschwörerisch, betörend.

Top-Konzert:
Die schwierigste Kategorie dieses Jahr. Es war nur eines, aber das hätte es auch unter normalen Umständen in die Top 3 geschafft: Die Oysterband im Februar in Augsburg – emotionaler Folkrock in Perfektion!

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Per se nicht mal ganz schlecht, aber trotzdem: Die überraschend belang- und inspirationslosen Comeback-Alben von Shok Paris und Evildead. Nett, aber leider nicht mehr.

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Pain of Salvation überraschen mit gewöhnungsbedürftigem, elektronischen Sound, legen sich damit aber nicht auf die Nase, das Underground-Projekt Glacier meldet sich nach drei Jahrzehnten als überraschend starke Band zurück und die beiden Newcomer Grendel’s Syster und Alitor aus Deutschland, bzw. Serbien entpuppen sich vom Fleck weg als metallische Überraschungseier.

Abschließende Worte:
Wenn auch musikalisch spannend, ist dieses komische 2020 endlich zu Ende. Hoffentlich verlaufen die nächsten 12 Monate anders herum – starten mit harten Beschränkungen, enden mit einem großen Halali!

 


 

Alex

Top 5 Alben:
1. Madsen „Na gut dann nicht
2. Mal Élevé „Résistance mondiale
3. Fynn Kliemann „POP
4. DONOTS „Birthday Slams Live!
5. Get Dead „Dancing With the Curse“

Top 3 Konzerte:
Dieses Jahr habe ich leiter nur auf ein Konzert geschafft. Auf dem Überseefestival 2020 in Bremen wurde unter der Einhaltung aller Coronaregeln ordentlich zu Legenden des Deutschpunks abgeferiert. Die Mimmis hatten sich nämlich niemand geringernen als Elli von Echoschleife (Elli hatte zusammen mit Fabsi 1982 Die Mimmis und das Weser Label & Superrock Records gegründet) und Antette von Hans-a-plast mit auf die Bühne geholt und uns so eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit des Deutschpunks beschert.

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Am meisten überrascht haben mich tatsächlich Madsen, die ein unfassbar gutes Punkalbum abgeliefert, welches nicht nur Punk durch und durch ist, sondern auch dem deutschen Punk eine huldigung erteilt. Das war unglaublich stark.

Abschließende Worte:
2020 ist wirklich ein scheiß Jahr. In erster Linie natürlich für all die Bands und Veranstalter, die jetzt ordentlich zu knapsen haben, aber auch für mich als absoluter Festivalfan. Ich wünsche uns allen, dass wir nächstes Jahr wieder unbeschwert feiern, tanzen und pogen können. Ich freue mich auf die Rock ’n‘ Roll Butterfahrt, das Apen Air Festival, abrocken auf dem Afdreith und Buten Festival und viel tolle kleine Konzerte.
Wenn wir jetzt noch alle eine Weile solidarisch zusammenstehen und aufeinander aufpassen, wird dieser Traum 2021 wahr. In diesem Sinne erhebe ich zum Abschluss meinen Mittelfinger in die Richtung aller Querdenker, Maskenverweigerer und Coronaleugner.

 


 

Björn

Björn

Top 15 Alben:
So beschissen dieses Pandemiejahr war – es ist unglaublich viel tolle Musik in diesem Jahr erschienen. Ein Grund, weiterzumachen, die Lust am Leben, an Kultur und an Kunst nicht zu verlieren und an das Gute zu glauben. Daher habe ich mich dazu entschieden, eine Top 15 aufzustellen. Die Reihenfolge hat dabei keinerlei Aussagekraft.

1. Caspian „Circles On Circles“
2. Envy „The Fallen Crimson“
3. Get Dead „Dancing With The Curse“
4. Jonsi „Shiver“
5. Turbostaat – „Uthlande“
6. The Lawrence Arms „Skeleton Coast“
7. Touché Amoré „Lament“
8. Seahaven „Halo Of Hurt“
9. neànder „Eremit“
10. The Streets „None Of Us Are Getting Out Of This Life Alive“
11. Deftones „Ohms“
12. Svalbard „When I Die Will I Get Better?“
13. Viva Belgrado „Bellavista“
14. Mumrunner „Valeriana“
15. Worst Party Ever „Here, Online“ (EP)

Honorable Mentions:
The Bombpops „Death In Venice Beach“
Snuff „The Wrath Of Thoth“ (EP)
Pears „s/t“
pg.lost „Oscillate“
This Will Destroy You „Vespertine“
Bad Cop/Bad Cop „The Ride“
Spanish Love Songs –„Brave Faces Everyone“
Tori Amos „Christmastide“ (EP)

Top 3 Konzerte:
Schluchz. Schnüff. Heul. Ich mag gar nicht dran denken, was alles nicht stattfinden konnte.

Eine schöne Erinnerung habe ich trotzdem an meinen Konzertbesuch in Hamburg, wo Turbostaat mit Captain Planet im Vorprogramm ihre neue Platte vorstellten. Wenn ich mich richtig erinnere, dürfte das auch meine letzte Show aus ‚der alten Zeit‘ gewesen sein.

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Strike Anywhere „Nightmares Of The West“ (EP)

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Nicht in den Top 15 enthalten, da für hier aufgespart: Be Well „The Weight And The Cost“

Abschließende Worte:
Stay Strong.

 


 

Norman

Top 10 Alben:

10. Massendefekt „Zurück ins Licht
9. Anti-Flag „20/20-Vision“
8. Itchy „Ja als ob“
7. Bring Me The Horizon „Post Human: Survival Horror“
6. Silverstein „A beautiful Place To Drown“
5 Terrorgruppe „Jenseits von Gut und Böse“
4. The Used „Heartwork
3. Death By Stereo „We’re All Just Dying Just In Time
2. March „Set Loose

uuuuund…

1.  The Hellfreaks „God On The Run

Top 3 Konzerte:

Das ist einfach – es waren genau 3!

3. The Hellfreaks (The Ride, Sonny Bastard Festival, Essen) – Tja, da hat man frisch die Rezi zum meinem diesjährigen Top-Album geschrieben, war mit der Band nett in Kontakt, also schaut man doch auch live mal rein (was übrigens auch gut war). Das einzige Konzert, was ich dieses Jahr in einem Klub erlebte und nicht wissend, was Wochen später aus Live-Musik wird…

2. Sondaschule (AutoArena Oberhausen) – Ein Hochzeitstaggeschenk an meine Frau. Los, wir fahren zum Konzert in einem improvisierten Autokino, was eigentlich ein Parkplatz eines Einkaufszentrum ist, aber coronabedingt umfunktioniert wurde. War schön, auch wenn der Ton aus dem Radio stammt und nicht synchron zum gespielten war. Dennoch erlebte man nach dem Lockdown mal wieder viele ausgelassene Menschen… Das war besonders.

1. Montreal und Massendefekt (AutoArena Oberhausen) – Eine Woche nach Sondaschule und irgendwie besonders ausgelassen, weil wir dort auch noch Freunde (Grüße an Familie Kobra) trafen, und die Ausgelassenheit noch größer war. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich an dem Tag nicht fahren musste – auf dem Rückweg hatte ich zumindest Schluckauf.

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):

Da gab es zwei Alben, die mir so gar nicht gefielen von Bands, die ich eigentlich sehr mag. Da wären Die Ärzte. Puh, aber „Hell“ ist echt kein Meisterwerk geworden und man hatte sich so lange darauf gefreut. Und da wären noch die Stone Temple Pilots. Klar, die große Zeit ist vorbei und die Band ist nicht mehr dieselbe, aber die Veröffentlichung aus diesem Jahr hätte man besser sein gelassen – einfach nur schlimm.

Überraschung des Jahres (musikalisch):

  • Bring Me The Horizon, die bei der ganzen Elektronik und nun wieder ihre Gitarren wiedergefunden haben!
  • Death By Stereo mit tollem Album in 2020 – reinhören!
  • March, für mich meine persönliche Entdeckung dieses Jahres – dank Svens Rezi, mit unglaublich energiegeladenem Punkrock (Tipp: bei Rockpalast gibt es einen „Corona-Sessions“-Auftritt zu sehen)
  • The Hellfreaks, die mit ihrer neuen Platte, musikalisch einen Riesensprung gemacht haben. Klasse!

Abschließende Worte:

Schwubler, Impfgegner, Corona-Leugner – bleibt mir weg und bleibt zu hause. Ich freu mich, auf Live-Musik, bestenfalls ohne euch – denn ich werde mich impfen lassen! Dass ich mal Fan der Pharma-Industrie werde, hätte ich wohl auch nicht erwartet – aber 2021 kann da nur besser werden!

 


 

Stephan

Top Alben:

Zumindest aus der Konserve war 2020 ein Jahr voll von famoser Musik: [Reihenfolge willkürlich]

Hello Piedpiper „Oxygen“
Luise Weidehaas „Shore“
Laura Marling „Song For Our Daughter“
Fleet Foxes „Shore“
Bob Dylan „Rough And Rowdy Ways“
Fontaines D.C. „A Hero’s Death“
Phoebe Bridgers „Punisher“
Porridge Radio „Every Bad“
Messer „No Future Days“
Idles „Ultra Mono“
Soccer Mommy „Color Theory“
Shelter Boy „Rock’n’Roll Saved My Childhood“
Giant Rooks „Rookery“
Lake Turner „Videosphere“


Top Konzerte:

2020 startete mit unfassbar vielen, unfassbar guten Konzerten… und dann kam der erste Lockdown. Immerhin kamen im Sommer dann nochmals ein paar coronakonforme Konzerte dazu. [Reihenfolge chronologisch]

Two Door Cinema Club
Devendra Banhart
Tour Of Tours
The Gardener And The Tree
Albert Af Ekenstam
Genghar
Agnes Obel
Sandy Alex G
Big Thief
The Big Moon
Coma
Tom Allan & The Strangest
Suzan Köcher
Daniel Benyamin

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Shelter Boy erst so richtig dieses Jahr entdeckt; ebenso The Big Moon und Porridge Radio.

Abschließende Worte:
Auch wenn ich mir bewusst bin, welch‘ Glück und Privileg ich doch habe, zu Zeiten einer Pandemie hier in Deutschland leben zu dürfen, vermisse ich Livemusik doch sehr arg (und das, wo ich trotz Corona doch beim Durchstöbern meines Konzertarchivs viele, großartige Bands 2020 sehen durfte…).

 


 

Timo

Top 3 Konzerte:
Northcote & Dave Hause, 10.02. Köln Kulturkirche
City & Colour, 22.02. Tonhalle Düsseldorf
Sam Fender, 27.02. Palladium Köln

Und jedes Onlinekonzert und jede Biergartenshow bei der Künstler und Locations alles dafür getan haben um Livemusik irgendwie zugänglich zu machen und damit für einen Funken Normalität gesorgt haben.

Enttäuschung des Jahres (musikalisch):
Nachdem sich Mumford and Sons Jahr für Jahr musikalisch mehr abgeschafft haben gipfelte dies nun in einem furchtbaren Feature mit Major Lazer. Unfassbar!

Überraschung des Jahres (musikalisch):
Ich habe, dank des Spotify Algorithmus, die Social Animals für mich entdeckt. Außerdem hat mich überrascht, dass immer mehr 80s-Einflüsse in Pop, Indie etc. erfolgreich verarbeitet werden und wie viel Spaß das macht zu hören.