Eigentlich sind Konzertberichte und die dazugehörigen Bilder nicht mein Ressort. Dennoch war ich mit meiner nicht erwähnenswerten Erfahrung als Fotograf und meiner bescheidenen Ausrüstung im headCRASH in Hamburg um das Konzert von Valley of the Sun in Worten und Bildern zu begleiten. Valley of the Sun brachten vor einigen Monaten ihr drittes Album „Old Gods heraus, welches mich sehr begeisterte, ebenso die beiden Vorgänger Volume Rockund „Electric Talons of the Thunderhawk“.  

Nicht ganz ohne Schwierigkeiten bei der Anreise, aufgrund des Sturms „Mortimer“, kam ich gerade noch rechtzeitig zum Konzert. Glücklicherweise verschob sich der Beginn des Konzertes um eine dreiviertel Stunde. Sehr sympathisch war mir dann die direkte Einleitung von Sänger Ryan Ferrier, welcher sich zuerst einmal für Donald Trump entschuldigte.

Nun kam der Moment, in dem ich immer hoffe, dass eine Band live genauso gut spielt, wie es auf den Studioaufnahmen der Fall ist, oder sogar noch besser ist. Bei 80 % aller Live-Auftritte, welche ich in meinem Leben bisher gesehen habe, war das nicht der Fall. Doch gleich beim ersten Track merkte ich schnell, dass dies ein überragender Auftritt wird. Ryan Ferriers einzigartige Stimme ist live absolut grandios. Auch die Performance von Gitarrist Josh Pilot, Bassist Chris Sweeney und Drummer Aaron Boyer ist in jeder Hinsicht großartig und es macht sehr viel Spaß den vier US-Amerikanern auf der Bühne zuzuschauen.

Egal ob man nun Fan der Band ist, generell auf Stoner Rock steht oder einfach nur gute Musik sucht, bei Valley of the Sun kann ich nur empfehlen sich diese Band nicht nur anzuhören, sondern auch anzusehen.