Ich mag es, wenn eine Band gleich mit der Tür ins Haus fällt. „Volume Rock“ heißt des Album und Valley of the Sun fackeln auch nicht lange und brennen von Sekunde eins an ein deftiges Rockfeuerwerk ab.

40 Minuten Groove, 40 Minuten Vollgas sind hier angesagt. Die musikalische Formel ist so einfach wie effektiv. Tief brummende Bass-Sounds, eine immer wieder an die Queens of the Stone Age erinnernde, flirrende Gitarre, Stoner-mäßige Dröhnsounds, viel Wumms und ein wirbelnder Drummer, der locker und mit viel Wucht das Geschehen nach vorne presst. Dazu kommt breitbeiniger Gesang, immer wieder eher rudimentärer Natur, mit viel Ohs und Ahs, aber eben passend zur Mucke.

Das ist wenig schöngeistig und erst Recht keine Mucke für die Ewigkeit, aber zumindest großartig für den Moment. Musik mit der man sich gleich ein paar Zentimeter größer fühlt, wenn man sie aufdreht. Mit diesem Sound fühlt sich die Band sicher auch zwischen C.O.C. in ihrer Hardrockphase oder den jungen Wilden von den Truckfighters pudelwohl. Das ist Musik für die Bühne, fürs Cruisen oder wenn die Grillparty mal wieder droht langweilig zu werden. Wie gut, dass die sonnigen Monate kommen. Da passt „Volume Rock“ hin.

Kein epochales Album, aber eines das eben zwischendurch Spaß macht!

Valley Of The Sun - Volume Rock

Trackliste:
1. Eternal Forever
2. Wants And Needs
3. The Hunt
4. Land of Fools
5. Breathe The Earth
6. Speaketh The Shamen
7. Beneath The Veil
8. Solstice
9. Empty Visions

FACEBOOK

Valley Of The Sun - Volume Rock (Fuzzorama Records, 29.04.2016)
3.8Gesamtwertung