Unglaublich, bereits zum neunten Mal veranstaltet der Bavarian Metalheadz e.V. sein beliebtes Metalheadz Open Air in Oberndorf am Lech, nördlich von Augsburg. Beliebt auf jeden Fall deshalb, da man mal wieder ein gutes halbes Jahr vor dem Festival das Ausverkauft-Schildchen raushängen konnte. Unglaublich! Und das hat sicher nicht nur mit dem allgemeinen Trend zu tun, dass Festivals wieder ziemlich cool sind, sondern damit, dass sich innerhalb der Szene eindeutig rumgesprochen hat, welch tolle Veranstaltung die Mädels und Jungs des Vereins alljährlich in Nordschwaben auf die Beine stellen.

Verkehrsgünstig gelegen, angenehm klein, familiär, in Sachen Verpflegung günstig und überhaupt alles mit viel Liebe und Hingabe organisiert. Sei es das Drumherum oder das handverlesene Programm, welches dem Vereinszweck, der Förderung der eigenen Metalszene, genauso gerecht wird, wie der Lust populäre und kultige Acts auf die Bühne zu stellen. Genauso wie die letzten Jahre fand man wieder ein gutes Gleichgewicht aus internationalen Größen, interessanten Newcomern und nicht so oft zu sehenden Acts sowie Hoffnungsträgern und Geheimtipps. Dabei blieb man nicht von Absagen verschont, welche man mit einer Ausnahme kompensieren konnte. Bereits im Vorfeld war es spätestens nach dem Debakel am diesjährigen Keep It True äußerst fraglich ob die angekündigten Agent Steel als Headliner auftreten würden. Auch nach vielen Bemühungen seitens der Veranstalter (so wurde zum Beispiel extra ein Proberaum organisiert), musste kurz vorher die Reißleine gezogen werden. Aber ehrlich: so schade das für das Team der Metalheadz war, am Ende hat die Diva John Cyriis niemand vermisst, Jungs!

Aufgrund familiärer Verpflichtungen fällt unser Bericht ein ganzes Stück kurzer als die letzten Jahre aus. Ganz wollten wir uns das Spektakel allerdings nicht nehmen lassen. Diese Eröffnung der Open-Air-Saison ist schließlich immer etwas ganz Besonderes!

 

 

Freitag, 31. Mai 19

 

Bei bestem Sonnenschein, welchen es von Anfang an reichlich gab und der im Laufe der beiden Tagen so manchem etwas zu schaffen machten sollte, sollten eigentlich die Rocker von Pussy Loverz den bunten Liederreigen eröffnen. Aber auch jene mussten kurzfristig aus persönlichen Gründen absagen. Dafür sprangen die Heavy/Powermetaller INVICTUS aus der Nähe von Augsburg sehr kurzfristig zur Mittagszeit ein. Sehr nett von ihnen! Weiter ging’s mit den Polen AXE CRAZY. Die Optik: 80er pur. Und wenn man sich nach einem Song der NWOBHM-Haudegen Jaguar benennt, ist ja schon mal abgesteckt, in welchem Bereich man wildert. Damit kann auf diesem Festival jedenfalls nichts schief gehen. Tat es Augenzeugen nach auch nicht.

Dafür wurde es danach eine ganze Stufe düsterer. Die Sonne schien ordentlich. Die Oberösterreicher PREDICTION hatten mit ihrem Black-Thrash allerdings Bock das Ganze etwas zu verdunkeln. Härtetechnisch stand man damit fast alleine auf weiter Flur da. Aber das macht ja mal gar nix, denn ein bisschen Farbe (auch wenn sie in diesem Fall Schwarz ist) kann das Programm immer gerne vertragen. Dafür ging man danach wieder eine ganze Ecke traditioneller an – und internationaler. Und zwar mit der US-Powermetal-Band RESISTANCE. Die sind gerade mit den später auftretenden Bewitcher und dem heutigen Headlinern Visigoth auf Tour und so ist es natürlich naheliegend, dass man auch in Oberndorf seine knackigen Riffs ins Auditorium knallt. Fans des Genres waren recht angetan von dem Ganzen.

Vor drei Jahren waren die mittlerweile leider aufgelösten Alpha Tiger prominenter Gast auf dem MOA. An diesem Freitag durfte sich ihr Originalsänger Stephan Dietrich mit seiner neuen Band TURBOKILL beweisen, bevor ihr Herbst ihr Debütalbum erscheinen wird. Musikalisch ist das nicht so weit von der Ex-Band entfernt und die Stimme ist immer noch stark. Mal schauen, was da kommt! Ein fettes Ausrufezeichen setzte dann das süddeutsche Trio OLD MOTHER HELL. Ihre Mischung aus schmutzigem Heavy Rock, Doom und W.A.S.P. ist wie geschaffen für die Bühne und es ist kein Wunder, dass man damit die Leute vor der Bühne in Wallung versetzte. Coole Mucke, coole Band und sicher eine Bereicherung für jedes Festival.

Zum Ende hin des Sets von BEWITCHER war der Handwritten-Berichterstatter dann auch endlich selbst vor Ort. Beim Gang vom Parkplatz über das Festival bis vor die Bühne konnte man sich kaum ein fettes Grinsen verkneifen. Denn es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause zu kommen. Endlich wieder „normale“ Leute! Der eine oder andere natürlich leicht beschwipst. Darunter natürlich zahlreiche Bekannte. Und die Atmosphäre: einfach verdammt entspannt. Dabei klang das Trio aus Portland alles anders als entspannt. Nämlich richtig schön aufgekratzt und wild. Musikalisch ähnlich angeschwärzt und schmutzig wie Midnight. Nur nicht ganz so irre im Auftreten. Aber die Mucke genau die richtige Medizin für die Zeit. Das erste Bier mundete damit vorzüglich. Nicht erst als am Ende ein fettes Motörhead-Cover folgte. Und auch wenn man mit zwei Alben in der Hinterhand (das neue „Under The Witching Cross“ erst kürzlich veröffentlicht) quasi noch zu den Newcomern gehört, war der hohe Platz im Billing durchaus angebracht.

 

Sänger Brian Ross ist im Vergleich dazu natürlich schon um Jahre, nein, eigentlich Jahrzehnte, länger dabei. Dieses Mal sah man ihn allerdings nicht mit den wiedererstarkten Satan, sondern seinem eigenen Baby BLITZKRIEG. Lustige Anmerkung am Rande: Ein paar Stunden vorher ist mir die komplette Band in der Nachbarstadt Donauwörth beim Sightseeing über den Weg gelaufen und man versprach, trotz seiner englischen Zurückhaltung, gut gelaunt, ordentlich zu rocken. Und auch wenn alle der Musiker jetzt keine ausgemachten Rampensäue sind, erfüllte man zweifelsohne diese Ankündigung und spielte sich durch den prall Gefüllten Blitzkrieg-Katalog. Bis auf den neuen, jungen Bassisten Liam Ferguson zockte man aber eher statisch seine Songs. Da lag es natürlich an Brian Ross als Chef seine Zeremonienmeister-Rolle auszufüllen. Das tat er auch, auch wenn seine Ansagen im Gegensatz zum letzten Satan-Gig auf deutschem Boden wesentlich weniger und kürzer waren. Man sah ihm aber an, dass er Spaß am Ganzen hat. Jetzt fragt mich aber nicht, was alles für Songs gespielt wurden, denn so gut bin ich in Sachen der Band nicht bewandert. Für Stimmung sorgten allerdings eine tiefe Verbeugung vor Alice Cooper, später Judas Priest und Knaller wie der von Metallica einst gecoverten Band-Hymne „Blitzkrieg“. Auf ständig lauthals heraus geschrienem Verlangen ließ sich die Band sogar weichklopfen den Satan-Titel „Pull The Trigger“ zu spielen. Naja, war ja auch auf dem Debüt drauf. Also auch schon wieder (fast) ein Blitzkrieg-Song. Auf jeden Fall ein Schlusspunkt nach Maß.

 

Der Tagessieger sollte allerdings noch kommen. Und der hört auf den Namen VISIGOTH. Die Senkrechtstarter aus Salt Lake City sind gerade auf ihrer ersten Headliner-Tour durch Europa und packen das volle Besteck auch an diesem Abend aus. 90 Minuten Vollbedienung mit zwölf Songs aus ihren beiden hochgelobten Alben „The Revenant King“ und „Conquerer’s Oath“. Ach shit, zwei davon stammten ja von ihrer 7“-Single „Bells Of Awakening“, welche man extra für die Tour auflegte und am Merchandising-Stand verhökerte. Sei’s drum die brandneuen Songs „Fireseeker“ und „Abysswalker“ fügten sich gut uns Programm ein und waren keine Fremdkörper zwischen den vielen Epic-Breitseiten, welche mit dem wuchtig gespielten „Dungeon Master“ ihren Anfang nahmen. Von Sekunde ein an war die Band voll da und vor allem Sänger Jake voller Euphorie. Wie gewohnt hatte er enorm Freude daran das Auditorium zu den groß angelegten Melodien und Refrains zu dirigieren. Ein paar Mal ging die Freude sogar mit ihm durch und er hätte während des Singens einen Lachkrampf. Man merke sich: auch mit ernsthaften Gesten und mit geballten Fäusten kann man ein Witzbold sein. Die Songs sprachen am Ende eh für sich. „Steel And Silver“, „The Revenant King“ und „Traitor’s Gate“ waren die erwartbaren Stimmungserheller. Beim abschließenden „Iron Brotherhood“ wurde gegen Mitternacht noch einmal sämtlich Energie herausgekitzelt. Was der Auftritt bewies: Visigoth können auch Headliner. Zumindest in dieser Größenordnung. Eigentlich kann es für sie nur weiter nach oben gehen.

Setlist Visigoth:
Dungeon Master
Warrior Queen
Hammerforged
Blood Sacrifice
Fireseeker
Abysswalker
Steel and Silver
Outlive Them All
Mammoth Rider
The Revenant King
Traitor’s Gate
Iron Brotherhood

 

Freitag, 1. Juni 19

 

Bayern ist bekanntlich das Bundesland der Traditionen (auch wenn diese manchmal reichlich komisch sein können…). Und Tradition ist auf dem MOA, dass der Tag mit einem ausgedehnten Weißwurstfrühstück beginnt. Und damit die mit süßem Senf, Breze und Weißbier gereichten Würste auch ordentlich munden, spielt auf der Bühne eine Coverband mit zahlreichen Metal-Klassikern auf. In diesem Jahr waren es die Lokalmatadore von INFERNO, die zwei Stunden lang voller Elan Gas gaben. Na, da gibt es schlechtere Starts für den Tag. Vor allem, nachdem das Wetter genauso gut war wie am Tag zuvor.

Für den „richtigen“ Start war dann zur Mittagszeit das Heayrock-Trio TERRYFY aus Augsburg verantwortlich. Nette Musik zum Mitwippen. Aufgrund der umfangreichen Bühnenerfahrung auch ansprechend dargeboten. Eine Hausnummer größer waren natürlich die Nordrhein-Westfalen VULTURE. Das Quintett wurde mit seinem vor zwei Jahren veröffentlichtem Debütalbum „The Guillotine“ schon ordentlich gefeiert und die Veröffentlichung der neuen Platte steht unmittelbar bevor. Quasi schon fast ein Release-Konzert. Auf der Bühne lässt man bekanntlich auch nix anbrennen und so haute die Band ein ordentliches Speed/Thrash-Brett raus. Von der Truppe wird man in nächster Zeit noch öfter hören.

Alte Hasen sind die Prügelknaben ABANDONED. Eigentlich hätte man schon letztes Jahr auftreten sollen, musste aber im Vorfeld absagen. Nun holte man das Ganze nach. Auch eine nette Geste von den Metalheadz, dass man der Band die Gelegenheit dazu gab. Ganz aktuell ist dagegen die international besetzte Truppe INDIAN NIGHTMARE. Vor einer Woche erst brachte man sein aktuelles, zweites Album „By Ancient Force“ raus. Eine rassige, raubeinige Platte, welche räudigen Metal mit leichten Punk-Auszügen paart. Die Band gibt sich auch optisch wie eine Art wildgewordener Stamm und brannte ordentlich die Bühne ab. Und das, wo es doch eh schon so heiß war… Dagegen war die Stunde mit den Briten SEVEN SISTERS schon fast etwas gemäßigt. Zumindest musikalisch entspannter. Das Quartett gehört zur jungen Garde an Bands, die sich ihrer englischen Wurzeln bedient. Dass dabei deutliche Spuren von Iron Maiden zu finden sind, ist kein Wunder – aber auch kein Schaden. Bei den Schwestern kommt dazu noch ein bisschen, altmodisches, spiellauniges Hardrock-Flair und fertig ist die richtige Mucke für einen ausgelassen Nachmittag. Als ich zum Ende des Sets hinzustieß, ließen es die Jungs instrumental ordentlich laufen. Das hatte was!

 

Richtig voll mit dabei war ich allerdings bei den hoffnungsvollen Newcomern von IDLE HANDS. Jene brachten ein paar angenehme Farbpunkte ins sonst so traditionelle Programm des Festivals. Statt in Schwarz schimmert der Sound der Band aber in einer Art dunklem Blau. Wer schon immer mal eine Kombination aus echtem Metal und richtigem Gothic Rock wollte, komplett ohne kitschiges Geträller und überflüssige Sperenzchen, der wird bei der ebenfalls aus Portland stammenden Band fündig. Und komischerweise funktioniert der Sound auch bei der herrschenden Affenhitze. Hier war die Sonnebrille von Sänger Gabriel nicht bloß ein modisches Accessoire, sondern absolut angebracht. Jener hatte auch ordentlich mit der Temperatur zu kämpfen und innerhalb kürzester Zeit nen roten Schädel auf. Trotzdem legten er und der Düster-Ygnwie Sebastian Silva nicht die Jacken ab. Das Image muss gepflegt werden! Von Lied zu Lied kam das Publikum mehr in Wallung und fand Gefallen am Dargebotenen. Die Songs der zum Quintett aufgestockten Band sind aber auch unheimlich catchy und selbst ein vermeintlich softer Titel wie „A Signle Solemn Rose“ brachte den härtesten Headbanger zur Verzückung. Das Konzert war das letzte der Europatour von Idle Hands und aufgrund der äußeren Umstände wohl auch für die Band speziell. Von den Jungs hört man sicher in nächster Zeit noch öfter!

 

Wieder zurück zur Insel. Zu den Labelmates von Seven Sisters: AMULET. Allerdings geht ihnen die unglaubliche Lockerheit etwas ab. Hier wirkt alles ein Stück größer – aber auch aufgesetzter. Das kann man gut an Sänger Federico Mazza festmachen. Ein Typ der seine Rolle als Frontmann genießt und liebend gerne die Rampensau spielt. Mit viel Feuer unterm Hintern, großen Gesten und überhaupt viel Inbrunst. Dem Redakteur allerdings etwas zuviel davon. Denn sein engagierter, heller Gesang wurde mit der Zeit ganz schön anstrengend. Fast meinte man, er wolle gegen die langsam herabsinkende Sonne ansingen. Denn es brannte noch einmal recht deftig von oben und viele gönnten sich vor dem Endspurt eine Pause. Ergebnis war ein etwas leergefegter Platz. Seltsam, wo diese Uhrzeit fast der beste Billingplatz des Festivals ist. Vielleicht lag es auch am etwas unauffälligen Songmaterial. Denn so richtig hauten einen Amulet trotz der spielfreudigen Vorstellung nicht vom Hocker. Da hatte ich mir mehr davon versprochen, denn ihr aktuelles Album „The Inevitable War“, das zwei Wochen vor dem Festival erschien, machte vor der heimischen Anlage eigentlich etwas mehr her. Hm, komisch…

 

Durch die Absage der Band, deren Name wir nicht mehr nennen, und dem etwas gestreckten Programm stiegen die altgedienten Schweden MINDLESS SINNER zum Co-Headliner am Samstag auf. Und offensichtlich genoss die Band diesen Status. Denn hier wurde mit viel Lust 75 Minuten lang durch die Bandgeschichte musiziert, die bis ins Jahr 1982 zurückreicht, bisher aber nur drei Studioalben und eine EP abwarf. Und erstaunlicherweise steht immer noch dieselbe Mannschaft auf der Bühne, welche 1986 den Debütlongplayer „Turn On The Power“ eingespielte. Die Jahreszahl verrät es schon: der Sound war ganz alte Schule. Klassischer, rifflastiger Heavy Metal mit mitsingbaren Refrains. Keine große Kunst, aber absolut zum Festival passend und aufgrund der unprätentiösen Darbietung kam das auch sehr sympathisch rüber. Am meisten ins Ohr ging tatsächlich ein neuerer Song, der Titeltrack des immer noch aktuellen „The New Messiah“. Die Sonne zog sich langsam zurück, der Platz vor der Bühne war voll und das Publikum hatte Bock zu feiern. Beste Voraussetzungen für das Quintett, welche sonst höchstens in kleinen Clubs spielen würde. Das Ganze hat durchaus Laune gemacht. Es lohnt sich also, wenn nicht immer dieselben Gruppen für Festivals gebucht werden.

 

Der Sprung von der quasi Hobbyband zu den folgende Profis war allerdings ein riesiger. Denn auf dem Profilevel von JAG PANZER musizierte an dem Wochenende keine andere Band. Das wurde vom Colorado-Fünfer gleich mit den erste Tönen des Openers „Far Beyond All Fear“ an klargemacht. Allerdings haben wir es hier nicht mit einer paar abgehobenen Musikern zu tun. Nein, selbst der harte Kern aus Gitarrist Mark Briody, Sänger Harry Conklin und Schlagzeuger Rikard Stjernquist besteht aus lauter bodenständigen Typen, die es genießen vor begeisterungsfähigen Fans spielen zu dürfen. Und so wurde keine Sekunde verschenkt, um seine 90 Minuten Spielzeit voll auskosten zu können. Um ein richtiges Feuer zu entfachen wurde die Bandhymne „Cain Of Command“ sogar an die zweite Position der Setliste gepackt. Kein Wunder, dass die ersten Reihen komplett ausflippten. Am Ende spielte die Band eine fast mustergültige Setlist, sparte kein Album (bis auf „Dissident Alliance“ natürlich) aus packte zwischen unsterbliche Songs wie „Harder Than Steel“, „Black“, „Iron Eagle“ und „Shadow Thief“ auch weniger präsente Titel wie „The Mission (1943)“, „King At A Price“ oder „The Scarlett Letter“. Die Band war unheimlich gut in Form. Die beiden Liveaushilfen Aric Avina (Bass) und Ken Rodarte (Gitarre) fügten sich gut ins Bandgefüge. Aber am bemerkenswertesten kamen Drum-Sympathikus und Kraftwerk Rikard und natürlich der Tyrant höchstpersönlich rüber. Es ist immer wieder der Hammer welche Töne der Mann noch aus sich rauskitzelt, ohne nur eine Sekunde lang nachzulassen. Altert er überhaupt? Das Ganze war jedenfalls von der ersten bis zur letzten Sekunde ein wahrhafter Heavy-Metal-Rausch und ein mehr als würdiger Headliner. Danach hätte so oder nix mehr komme können. Danke Jag Panzer, danke Bavarian Metalheadz!

Setlist Jag Panzer:
Far Beyond All Fear
Chain of Command
Achilles
Overlord
Licensed to Kill
Harder Than Steel
Black
Iron Eagle
King at a Price
Fire of Our Spirit
The Mission (1943)
Foggy Dew
The Scarlet Letter
Shadow Thief
Born of the Flame

Warfare
Generally Hostile

Symphony of Terror

 

Wie üblich verabschiedete sich das Sprachrohr des Vereins am Ende mit ein paar Dankesworten und einem Feuerwerk zu den Klängen von Manowars „Heart Of Steel“. Das wusste doch zu bewegen. Ein emotionaler Abschied. Tja, und dann war das Metalheadz Open Air 2019 auch schon wieder vorbei. Viel zu schnell möchte man meinen. Aber die Vorbereitungen für das Jahr 2020 laufen wieder. Ein Termin steht schon mal fest. Es findet abermals nach Christie Himmelfahrt, genau gesagt am 22. und 23. Mai 2020, statt. Die ersten Bands wurden bereits angekündigt. Es ist das zehnte Festival, quasi eine Jubiläumsveranstaltung sein und dementsprechend ist geplant, eine Art „Best Of“-Programm dieser Zeit zu präsentieren. Deswegen spielen neben der fast schon lokalen Größe Bonfire (Ingolstadt ist nur ein paar Steinwürfe weit entfernt) folgende Truppen: Stallion, Metal Inquisitor, Midnight Rider, Air Raid, Screamer, Blizzen und Ambush. Weiteres kommt natürlich noch. Die Hälfte der Tickets wurde bereits am diesjährigen Festival verkauf. Der Rest der 667 Karten geht über die Festivalhomepage am 1. September in den Verkauf. Man sollte sich also ranhalten. Denn ein Ausverkauf ist sicher!

 

Festival-Homepage
Homepage der Bavarian Metalheadz