Mal wieder Lust auf eine ordentliche Portion Hirnf**k?

Okay, dann mal schnell weg von den vulgären Auswüchsen und ran an die neue Scheibe der Berliner Electro-Punker von P.U.F.F., denn „Living In A Partyzone“ scheint auch auf ihrem morgen erscheinenden Album das Motto zu sein!

Zehn Songs voller ver- und zerstörerischer Chaos-Synthie-Gitarren-Beats, zehn Songs die betroffen machen und mir wieder einmal aufzeigen, dass ich für manches einfach mittlerweile zu alt, oder vielleicht auch zu spießig geworden bin!

Irgendwie Post-Punk, irgendwie NewWave… aber irgendwie klingt auch alles, als wenn Kraftwerk, Trio und Devo gemeinsam mit Joy Division gepaart worden wären und angefangen hätten Songs während eines bewusstseinszerstörenden und abgefahrenen Trips zu komponieren!

Ey Leute, echt jetzt – mal ehrlich… egal wieviel ihr vor den Aufnahmen zu „Living In A Partyzone“ genommen habt, das waren eindeutig zwei Schubkarren zu viel!

So klingt also „dadaistisch anmutender analoger Elektrostoff“?!

Ich habe ja für ziemlich viele Dinge Verständnis… und besonders als Ex-Musiker sind mir Bands, die sich ausprobieren und musikalisch über den Tellerrand schauen von je her immer sympathisch gewesen, aber ich persönlich kann mit dem, was P.U.F.F. uns hier darbietet leider überhaupt nichts anfangen…

…und deshalb bin ich raus! Nämlich vor der Tür… ich muss dringend mal frische Luft schnappen!

 

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Titel:
1. Die Zukunft Ist Gekommen
2. Psychological Survival
3. Too Tired To Run
4. Grundstück / Zaun
5. Der Tod ist ein Müllmann
6. A Thousand Hungry Clocks
7. Off Duty Cops
8. Sparfuchs
9. Shame
10. Wenn Ich Dein Hund Wär

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P.U.F.F. - Living In A Partyzone (Slovenly/Mondo Mongo, 23.09.2016)
2.0Gesamtwertung