Eigentlich kennt man die Kalifornier Earthless vornehmlich instrumental. Auf den bisherigen Alben gab es kaum Gesang, dafür ausufernde Jam Rock Sessions, welche oft bis zum Abwinken zelebriert worden sind.

Nun haben sich die drei Musiker wohl gedacht, es müsste sich etwas verändern. Den instrumentalen Teil haben Earthless dabei nur ein wenig angefasst. Allerdings darf Gitarrist Isasiah Mitchell nun auch öfters zum Mikrofon greifen. Bisher war die schicke Stimme Mitchells nur auf Bonustracks und Coverversionen zu hören, aber nie auf regulären Songs des Trios.
Eigentlich kennt man die Kalifornier Earthless vornehmlich instrumental. Auf den bisherigen Alben gab es kaum Gesang, dafür ausufernde Jam Rock Sessions, welche oft bis zum Abwinken zelebriert worden sind.

Nun haben sich die drei Musiker wohl gedacht, es müsste sich etwas verändern. Den instrumentalen Teil haben Earthless dabei nur ein wenig angefasst. Allerdings darf Gitarrist Isasiah Mitchell nun auch öfters zum Mikrofon greifen. Bisher war die schicke Stimme Mitchells nur auf Bonustracks und Coverversionen zu hören, aber nie auf regulären Songs des Trios.

„Black Heaven“ kommt nun also mit Gesang daher. Dies steht der Band und ihrer Musik ausgesprochen gut. Einhergehend mit dem Gesang haben die Songs dann auch mehr Struktur bekommen. Will heißen, das klassische Muster von Strophe – Bridge – Chorus ist damit auf „Black Heaven“ eingezogen. Der Drang zum Improvisieren und Jammen hat die Band allerdings nicht komplett unterdrückt.
Die Songs kommen oft auf Spielzeiten von etwas über acht Minuten, hier finden sich genügend Möglichkeiten ausufernde Gitarren und wechselnde Rhythmen unterzubrignen.

Mitchells Gesang erinnert manchmal ein wenig an den jungen Ozzy Osbourne, was dazu führt, dass man in der Musik von Earthless neben Cream, den Allman Brothers nun auch noch Einflüsse von Black Sabbath findet.

Wer die letzten Alben von Bands wie Scorpion Child im Regal stehen hat, und diese auch regelmäßig in den CD Player legt, der darf hier gerne zugreifen!

1. Gifted by the Wind
2. End to End
3. Electric Flame
4. Volt Rush
5. Black Heaven
6. Sudden End

https://www.facebook.com/earthlessrips/

 

 

Photocredit: Atiba Jefferson

Earthless - Black Heaven (Nuclear Blast, 16.03.2018)
4.1Gesamtwertung