Nachdem die Jungs von Vizediktator erst im letzten Jahr ihr durchaus gefeiertes Debütalbum „Kinder der Revolution“ veröffentlicht hatten, gab es nun schon wieder Anlass zum Feiern.

Denn gerade liegt die „Schere“, die neue EP der Berliner vor mir und hier trifft erneut jeder Schnitt genau dort, wo es weh tut und wo einfaches Wegducken oder jeder Fluchtversuch gnadenlos scheitert.

Aus Kreuzberg stammend, verkörpern die vier Vizediktatoren den neuen harten Pop-Punk, der direkt und ohne großes drumherum alles anprangert was einem in der heutigen Zeit negativ ins Auge springt.

Ob es die „Wölfe“ sind, die im Schafspelz schlummern oder die „Verlorene Zeit„, der man hinterher trauert, sie aber doch nicht mehr zurück bekommt – die Jungs gehen da hin wo es weh tut und treten gerne auch Mal gegen das Schienbein.

Mir gefällt das, was die Berliner hier wieder abgeliefert haben und so kann der Daumen nur nach oben gehen – genau wie der Weg der Combo aus Kreuzberg!

Titel:
1. Wölfe
2. Verlorene Zeit
3. Einsame Gedanken
4. Quallenfischen

 

Hier noch schnell die Tourdaten:
14.03. Düsseldorf, Tube
15.03. Hamburg, Hafenklang
16.03. Bremen, Tower
21.03. Cottbus, Bebel
22.03. Rostock, Peter Weiß Haus
23.03. Aalfeld, Rock Café
25.05. Weissenburg, Heimspiel Festival

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Vizediktator - Schere (Radicalis, 22.02.2019)
4.3Gesamtwertung