Vandermeer kommen aus Trier und bezeichnen ihre Musik als Shoegazing-Indierock mit Mut zum Pop! Bingo, also komplett außerhalb meiner Kernkompetenz. Na egal, manchmal muss man den Blick über den Tellerrand wagen.

„Panique Automatique“ ist das zweite Album der Band, welche bereits seit 2011 existiert.
Beim ersten fällt zunächst die sehr prägnante Stimme von Sängerin Harmke van de Meer auf. Die Stimme klingt hell ohne jemals schrill zu wirken, dabei drückt sie auch ein wenig Melancholie aus, ganz wie man dies vielleicht bei dieser Art von Musik erwartet.

Neben der Stimme gibt es noch ordentlich krachende Gitarren, welche den größten Einfluss auf den Sound von „Panique Automatique“ haben.

„Only Two Hearts“ startet etwas verhalten, gewinnt dann aber schnell an Tempo und kann mit einem guten Groove überzeugen. Wer es rockiger mag, der wird an „Time Was Up“ schnell Gefallen finden. Neben den harten Gitarren kommt hier noch ein Gastsänger zum Zuge!

Die poppige Seite deckt der Song „Can’t We“ ab. Mein Favorit des Albums ist „Whoever’s Left Will Fall In Line”. Hier fühlt man sich fast ein wenig in die 90er Jahre versetzt, denn der Beat des Songs erinnert ein wenig an die besseren Popsongs dieses Jahrzehnts!

Hörenswert!

 

1. Only Two Hearts
2. Inhuman
3. Yes! Mister
4. Arise
5. #PorteOuvèrte
6. Whever’s Left Will Fall In Love
7. Time Was Up
8. Tolstoi
9. Can ́t We?
10. We Are
11. Nine Hits

 

http://www.thisisvandermeer.com/

Vandermeer - Panique Automatique (Barhill Records, 29.03.2019)
4.0Gesamtwertung