Leute, habt ihr Bock auf ein ordentliches „Nachtbrot“?

Dann gönnt euch doch einfach die einundzwanzig fein geschnittenen Scheiben, welche uns die Flensburger von Turbostaat passend zu ihrem zwanzigsten Bandjubiläum eingepackt haben.

Auf den Tag genau heute jährt sich nämlich die erste Probe der sympathischen Punks im Speicher in Husum – und man hat sich damals garantiert nicht erträumen lassen, dass man sich auch zwei Jahrzehnte später immer noch gemeinsam an den Instrumenten und dazu auch noch auf den Bühnen der Nation wiederfinden würde.

Da aber meistens alles anders kommt als erdacht, begaben sich Jan, Tobert, Marten, Rollo und Peter im letzten April quasi trotz ihres fortgeschrittenen Alters auf neue Pfade und nahmen während ihrer drei Gigs im Conne Island in Leipzig das erste Livealbum der Bandgeschichte auf.

Ob es nun mit „18:09 Uhr. Mist, verlaufen“ eine der ersten Nummern die jemals auf Tape gebracht wurde sein soll, oder der Opener „Rupert Grün“, welcher sich auf dem aktuellen Longplayer „Abalonia“ wieder findet… schon beim Anblick der Playlist kann der Daumen bei diesem Machwerk nur nach oben gehen.

Aber auch Songs wie „Haubentaucherwelpen„, „Eisenmann“ oder meine Lieblingsnummer „Wolter“ haben es auf die Scheibe geschafft – und „Vormann Leiss„, „Kriechkotze“ oder aber auch der „Sohnemann Heinz“ sollen, können und dürfen nicht unter den Tisch fallen… man feiert ja schließlich nur einmal den 20sten, gell?!

 

Damals als desillusionierter Haufen in einer provinziellen Stadt am Rande zum Nirgendwo gestartet, sind Turbostaat mittlerweile ein fester Bestandteil der zum Glück immer noch weiter wachsenden Punkszene geworden – ein gerne gesehener Gast auf jeder Geburtstagsfeier… fünf Sympathieträger, die sich mit „Nachtbrot“ selbst ein wunderbares Geburtstagsgeschenk gemacht haben!

Also, greift zu… und zwar reichlich! Denn zusätzlich zum Livealbum gibt es noch ein 60-seitiges Booklet, in welchem alle an den drei Abenden anwesenden Besucher verewigt wurden – quasi als Dank an alle, die lautstark mitgesungen haben und „Nachtbrot“ zu etwas ganz Besonderem haben werden lassen.

 

Titel:
1. Rupert Grün
2. Haubentaucherwelpen
3. Tut es doch weh?
4. Ja, Roducheln
5. Abalonia
6. Fraukes Ende
7. Ufos im Moor
8. Wolter
9. Pennen bei Glufke
10. 18:09 h, Mist, verlaufen
11. Sohnemann Heinz
12. Eisenmann
13. Insel
14. Alles bleibt Konfus
15. Kriechkotze
16. Drei Ecken – ein Elvers
17. Monstermutter
18. Das Island Manöver
19. Harm Rochel
20. Vormann Leiss
21. Schwan

 

Passend zum Release starten die Jungs am Freitag auch ihren Zug durch die Gemeinde, der sich in folgende Städte bringen wird – aber Vorsicht, man muss mal wieder mit ausverkauften Häusern rechnen… somit schnell ran an die begehrten Tickets:

11.01.19 – Flensburg (ausverkauft)
12.01.19 – Husum, Speicher (ausverkauft)
14.02.19 – Hamburg, Markthalle
16.02.19 – Jena, Kassablanca
19.02.19 – Köln, Gloria
21.02.19 – Stuttgart, Universum
23.02.19 – Göttingen, Musa
13.03.19 – Münster, Sputnikhalle
16.03.19 – Hannover, Faust
19.03.19 – Berlin, SO36
21.03.19 – Dresden, Beatpol
22.03.19 – Erlangen, E-Werk

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Turbostaat - Nachtbrot (18NULL9/Rookie Records/Cargo, 11.01.2019)
4.8Gesamtwertung