Die finnische Power-Metal-Band Sonata Arctica hat Anfang des Monats ihr zehntes Album veröffentlicht und wenn man dem Frontmann Tony Kakko glauben möchte, hätte “The Ninth Hour” ein ganz anderes Album werden sollen als es nun mit seinen elf Songs vor mir liegt.

Zum zwanzigsten Geburtstag der Band sollte es eigentlich viel schneller und härter werden, bei dem vor zwei Jahren erschienenen Album „Pariah’s Child“ hatten die Fünf nämlich nach Jahren der eher progressiven Spielart wieder ein wenig Fahrt aufgenommen… es sollte somit klar „Back to the Roots“ gehen!

 

Nach dem ersten Hören fallen mir vor allen Dingen die vielen Balladen auf, ob das nun wirklich nach Vollgas und der versprochenen Härte bei “The Ninth Hour” klingt? Ich glaube wohl eher nicht!

Aber das ist auch nicht wirklich schlimm, denn die hymnenhafte Art von Songs, wie „Life“ oder „Fairytale“ sagen mir ja eh mehr zu, wobei sich die Finnen hinter den ruhigen Nummern, wie „We are what we are“ auf keinen Fall verstecken müssen… gerade hier übertrifft sich Tony stimmlich mal wieder selber!

Mit „Till death’s done us part“ kommt dann direkt danach eine schneller Nummer und mein absoluter Favorit, auch wenn die restlichen Songs erneut das Können der Finnen untermauern… alles in allem bringen uns Sonata Arctica hier wieder eine sehr schönes Album voller rifflastiger und powervoller Symphonic-Metal Songs, genau das richtige für die nun kommende festliche Zeit 😉

Für mich persönlich noch ein Grund mehr, endlich mal nach Finnland zu reisen!

 

sonata-arctica-the-ninth-hour

1. Closer to an animal
2. Life
3. Fairytale
4. We are what we are
5. Till death’s done us part
6. Among the shooting stars
7. Raise a night
8. Fly, navigate, communicate
9. Candle lawns
10. White pearl, black oceans, pt. II – „by the grace of the ocean“
11. On the faultline (closure to an animal)

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Sonata Arctica - The Ninth Hour (Nuclear Blast/Warner, 07.10.2016)
4.1Gesamtwertung