Die Schweden Entombed gehören zur Ursuppe des Schweden-Death-Metals. Insbesondere die ersten drei Alben „Left Hand Path“, „Clandestine“ und „Wolverine Blues“ sollten im Schrank eines jeden Fans der rauen Death-Metal-Töne stehen. Die Historie der Band ist auch ein wenig verwirrend, scheint es doch momentan so zu sein, dass mehrere Versionen der Band bestehen, oder eben auch nicht mehr. Entombed, Entombed A.D.  Whatever!? Wer blickt da noch durch.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Albums „Clandestine“ haben sich drei Gründungsmitglieder der Band zusammengetan, Robert Andersson und Edvin Aftonfalk (beide Morbus Cron) griffen unterstützend zum Bass und Mikrofon!

Augeführt wurde das Album dann einmal mit Unterstützung des Malmö Symphony Orchestras und einmal als „normale“ Death-Metal-Version. Zur Rezension liegt die Death-Metal-Version vor, was fast ein wenig schade ist, denn ich hätte schon gerne mal gehört, wie ein klassisches Orchester zusammen mit einer Death-Metal-Band musizieren kann.

Die normal Version dagegen ist nicht wirklich interessant, was hauptsächlich am Klang lieft. „Clandestine – Live“ klingt ein wenig, als ob die Aufnahme unter Wasser entstanden ist. Die ursprüngliche und rohe Kraft von Songs wie „Living Dead“, „Stranges Aeons“ und „Through The Colonades“ geht komplett verloren. Da kann dann auch die abschließende Version des Entombed-Klassikers „Left Hand Path“ nicht mehr viel retten!

Schade!

01. Intro
02. Living Dead
03. Sinners Bleed
04. Evilyn
05. Blessed Be
06. Stranger Aeons
07. Chaos Breed
08. Crawl
09. Severe Burns
10. Through The Colonnades
11. Left Hand Path

https://www.youtube.com/watch?v=a4RGtxTGtlI

Entombed - Clandestine – Live (Threeman Recordings. 17.05.2019)
2.2Gesamtwertung