Ab und an komme ich ja an Osnabrück vorbei, aber dass es hier eine gut funktionierende Musikszene gibt, das kann man natürlich im Vorbeirauschen auf der A1 nicht wirklich kontrollieren.

Zugegebenermaßen war ich großer Fan der Jungs von JogaClub, aber ansonsten hatte ich meistens weniger Berührungen mit der Stadt… was sich durch die neue EP der Indie-Rocker von Spinoza ändern sollte.

Was bieten uns die Fünf?

Lupenreinen und zeitlosen Indie-Rock, der zwar keine großen Quantensprünge verspricht, aber dennoch einen Platz in der Szene finden wird.

Glaubt man Sänger Fabian, den Gitarren-Quälern Heiko & Errol, Basser Ron und Dennis am Schlagzeug, dann haben sich die Spinozas bereits drei Monate nach der Bandgründung ins Studio begeben, um dort die ersten Songs für „The Golden Horizon“ aufzunehmen.

Dabei heraus gekommen sind die kleinen Dinge, die vielleicht sogar Könige & Königinnen begeistern können – und wenn man sich im Labyrint des Lebens nicht immer zurechtfindet, dann kann der Tanz durchs Feuer auch durchaus belebend sein, oder?!

Wenn`s jemand wissen möchte, mein Favorit der EP ist übrigens „Life Is A Maze“ .

Hört doch einfach mal rein und bildet euch am besten eine eigenen Meinung! – und mal schauen, wenn die Jungs genauso schnell weiter machen, dann können wir ja vielleicht schon in den nächsten Monaten mit dem ersten kompletten Album rechnen 😉

 

Titel:
1. Little Things
2. Kings & Queens
3. Life Is A Maze
4. Dance Above The Flames

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Spinoza - The Golden Horizon (DiY, 16.03.2018)
3.5Gesamtwertung