Schon seit 1991 sind die Australier von Screamfeeder und vierzehn Jahre nach ihrem letzten Album „Take You Apart“ veröffentlichen sie am Freitag mit „Pop Guilt“ endlich ihr siebtes Album.

Fünfzehn schicke Indie-Songs bringen sie uns aus Brisbane mit und alles klingt so herrlich entspannt, so ausgelassen unßd stressfrei… „Pop Guilt“ ist der passende Soundtrack zur anstehenden Suft-Saison – vorausgesetzt man kann sich länger als ich, also länger als 20 Sekunden, auf so einem Brett halten!

Besonders die Mischung aus Kellies leicht krächzigem Bass, Deans wie ein Uhrwerk durchgespielten Drum-Beats und dem sanften Gesang, bei welchem sich Sänger und Gitarrist Tim regelmäßig mit Kellie abwechselt, bzw. die Songs gemeinsam mit ihr zelebriert.

Musikalisch lässt sich das Trio gut irgendwo zwischen den Pixies und Dinosaur Jr. einordnen – der liebliche Gesang lässt aber alles ein wenig gebremster (was in diesem Zusammenhang keineswegs negativ gemeint ist) wirken… vielleicht am besten zu hören bei „Got A Feeling“ oder auch bei „Falling“.

Wer also mal wieder einen schicken Schwung ansprechender Indie bzw. Alternative-Rock Musik auf die Ohren oder in den Player braucht, der sollte Screamfeeder eine Chance geben… und dann Scheibe runter, Anlage aufgedreht – es ist ja schließlich Sommer!

 

Titel:
1. Half Lies
2. All Over It Again
3. Got A Feeling
4. Going To California
5. Shelter
6. Falling
7. Alone In A Crowd
8. Making It Up
9. Sonic Souvenirs
10. Karen Trust Me
11. Not Afraid
12. I Might Have Some Regrets
13. Sciatic Heart
14. Rules Of Attraction (Bonus Track)
15. I`m Fighting (Bonus Track)

HOMEPAGE

Screamfeeder – Pop Guilt (Rogue Wave Records, 23.06.2017)
4.2Gesamtwertung