Noch unter dem Namen Revelation Theory veröffentlichten die Alternative Rocker aus dem amerikanischen Massachusetts 2005 ihr Debütalbum „Truth Is Currency“, woraufhin Bands wie Sevendust, Papa Roach oder Evanescence auf das Quartett aufmerksam wurde und sie damals auf ausgedehnte Touren durch die USA mitnahmen.

In den folgenden Jahren ließen die Jungs, die sich mittlerweile in Rev Theory umbenannt hatten, nichts anbrennen und den Durchbruch schafften sie dann durch ihren Song „Light It Up“, der 2008 als Titelmusik für den größten amerikanisch Wrestling Event genutzt wurde.

Acht Jahre, und zwei weitere Studioalben später liegt nun das neue Album „The Revelation“ vor mir und nach der ersten Rotation in meinem Player kommt es mir zum Glück gar nicht so Wrestling-Tauglich vor… sorry, aber bei dem Sport bin ich sowas von raus!

Mit dem vierten Album ließen sich die Vier zwar gehörig Zeit… nimmt man aber den Opener „Guns“ als Beispiel, dann wird sofort klar, dass sich die Wartezeit gelohnt hat. Wenn die erste Nummer direkt mit derben Gitarrenriffs und kompromisslosen Schlagzeugbeats den Staub aus den Boxen hämmert und Sänger Rich Luzzi einem mit aggressiver Stimme klar macht, womit man in den folgenden zehn Songs zu rechnen hat, dann scheint alles richtig zu laufen!

Gesanglich erkenne ich bei Rev Theory spontan Parallelen zu Korn oder auch Disturbed, was der Hörfreude aber keinen Abbruch tut… zugegebenermaßen stehe ich bei erstgenannter Band nämlich normalerweise nicht unbedingt in der ersten Reihe!

Die etwas entspanntere Nummer „We Own The Night“ dürfte auf jeden Fall die Alternative-Internet-Radiostationen erreichen und dort relativ häufig gespielt werden und die „Red Light Queen“ bringt mich vom Beat her in Richtung der alten Marilyn Manson Sachen, wobei der Gesang melodiöser daher kommt!

Klassische Rocknummern mit entspannt gutem Gesang, wie „Killing Kind“ dürfen natürlich auch nicht unter den Tisch fallen… bei „We Don`t Follow“ treffen die Jungs aber weniger mein Interesse, ebenso hauen mich „My Killers“ und „Blow It Up“ nicht sonderlich um!

Mit „Lessons“ erreichen sie mich dann wieder mehr und „Other Side“ hat es genauso in sich wie die letzte Nummer „Candle Burns“, die ein Album mit vielen Höhen und einigen kleineren Tiefen positiv abschließt!

Also ich sag es mal so, wer sich gerne mit oben genannten Bands beschäftigt und dezente Industrial Einflüsse nicht ablehnt, wird mit Rev Theory und ihrem neuen Album dauerhaft Freude haben… mehr bleibt dazu nicht zu sagen!

 

rev_theory__the_revelation__album

Titel:
1. Guns
2. We Own The Night
3. Red Light Queen
4. Piece Of Me
5. Killing Kind
6. We Don`t Follow
7. My Killers
8. Blow It Up
9. Lessons
10. Other Side
11. Candle Burns

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Rev Theory - The Revelation (Another Century, 09.09.2016)
4.0Gesamtwertung