Passend zum „Punkeval III“, welches am 25.02.2017 als Soli-Konzert im Kölner Limes gemeinsam mit Disco//Oslo, Duesenjaeger, Giulio Galaxis & außer ich stattfinden wird und dessen Erlöse für das Kinderheim Santa Maria Josefa in Peru gespendet werden sollen, haben wir uns dazu entschlossen den beteiligten Bands im Rahmen eines kurzen Interviews ein wenig auf den Zahn zu fühlen.

Ob wir mit der Idee, jeder der anwesenden Bands einfach mal die selben Fragen zu stellen wirklich neue Wege gehen, ist mir gerade unbekannt – aber mindestens genauso egal – denn wer zusammen einen Punk-Gig spielt, der darf sich gefälligst auch mit den selben Themen auseinander setzten…! 😉

Wer also wissen mag, was die Herren zur kommenden Veranstaltung und dem einen oder anderen Thema zu sagen haben, der sollte uns hier gespannt folgen… ein ausführlicher Konzertbericht incl. Fotos folgt dann in den nächsten Tagen nach dem „Punkeval III“!

 

Das „Punkeval III“ im Kölner Limes steht nun kurz bevor, was wusstet ihr vorher über das Soli-Festival bzw. was hat euch dazu bewegt hier zuzusagen?

Measy – Giulio Galaxis:
Wir haben schon ein Mal an Fasching im Limes gespielt und als wir dieses Jahr gefragt wurden und von der Soli Aktion erfahren haben, war klar, daß wir mitmachen werden. Im Limes hatten wir bisher immer großartige Konzerte.
außer ich:
Wie der Name schon sagt, findet das Punkeval nun zum dritten Mal statt, es ist dieses Mal das erste Soli-Festival, aber wir waren bisher jedes Mal dabei. Wir sind quasi die Konstante der Idee, auch an Karneval mal was unverkleidet machen zu können. Der Running-Gag ohne Büttenrede. Dass es diesmal ein Soli-Konzert ist, umso besser.
Bulli – Disco//Oslo:
Moin! Waren die ersten beiden Ausgaben auch Benefit? Wir wurden schon vor Monaten gefragt, ob wir dabei sind. Denn der Plan mit der Soliplatte stand bereits und so ein Projekt braucht ja immer lange Vorlaufzeit.
Tobi – Duesenjaeger:
Es ist jetzt bestimmt das dritte oder vierte Mal, dass wir im Limes spielen, da gefällt es uns immer gut und die Soli Aktion ist da „nur“ ein Bonbon on top.

 

Giulio Galaxis

Geplant und organisiert wurde die ganze Aktion von der Konzertgruppe Schäl Sick DiY Shows und Obi Oberhofer, zu welchem der eine oder andere eine langjährige Freundschaft pflegt und welchen ich neulich auch kurz (zumindest per Facebook) kennenlernen durfte… wie lässt sich Obi mit kurzen Worten beschreiben?

Measy – Giulio Galaxis:
Ich habe Obi vor 2-3 Jahren über das Limes kennengelernt und ich finde, dass er einer der coolsten Altpunker in Köln ist…haha.
Christian – Giulio Galaxis:
Ich habe Obi so ca. vor 10 Jahren, als ich selber noch Köln wohnte, kennengelernt. Ist witzig, dass wir uns Jahre später über Giulio Galaxis wieder getroffen haben. So klein ist die Welt. 🙂 Und außerdem ist Obi ein ganz feiner Chaot, der mit Herz und Seele seiner Leidenschaft frönt. :-*
außer ich:
Obi hat in den letzten Jahren viel für uns getan, das dritte Mal Punkeval, jedesmal mit großartigen Bands, das Video zu „Cellophan“, außerdem macht er einen großartigen Kettenfett. Allerdings muss man ihn dringend im Auge behalten, wenn man als Band plant, bei ihm zu übernachten.
Bulli – Disco//Oslo:
Feine Type würd ich sagen. Nicht zimperlich mit Kettenfett und das gibt meinerseits schonmal so einige Pluspunkte!
Tobi – Duesenjaeger:
Wir sind Obi bisher eigentlich ausschließlich im „Punkeval“-Kontext begegnet und haben ihn als verlässlichen, entspannten Veranstalter kennengelernt. Bester Laune und immer ein offenes Ohr wenns Fragen gibt oder Ähnliches. Wir haben uns bei Obi immer gut aufgehoben gefühlt. Und dass er die Soli-Sache mit der Platte und allem mit auf die Beine gestellt hat spricht ja ebenso für ihn.

Wie sehr habt ihr euch bisher mit dem Ziel der Spende – also mit dem Kinderheim in Peru – auseinander gesetzt?

Measy – Giulio Galaxis:
Ich habe mich schon vor längerer Zeit mit Obi darüber unterhalten, da das nicht die erste Aktion für das Kinderheim ist und so wissen wir ganz genau, wo das Geld hin gehen wird.
Christian – Giulio Galaxis:
Das ist einfach großartig und beweist mal wieder, dass man mit vergleichsweise kleinen Mitteln Großes vollbringen kann.
außer ich:
Wenigstens soviel, um zu wissen, dass das Kinderheim in Peru steht ☺ Obi hat es sich während einer beruflichen Reise angesehen und entschlossen, es zu unterstützen. Wir helfen gern mit.
Bulli – Disco//Oslo:
Da ich das Artwork für die Platte gemacht habe, habe ich mich schon etwas damit auseinandergesetzt. Einige Videos geschaut, mit Obi drüber gequatscht. Leider besteht mein spanischer Wortschatz aus nur ca. 15 Wörtern – gut ausgependelt zwischen „mein name ist…“ und diversen Beleidigungen.
Tobi – Duesenjaeger:
Ich persönlich bisher leider noch gar nicht – glaube aber auch nicht, dass man hier etwas falsch machen kann und lasse mich persönlich vor Ort aufklären, wenn es so weit ist.

 

Duesenjaeger

Zur Zeit wird noch an eurem gemeinsamen Soli-Sampler geschraubt, welcher dank des Zusammenwirkens der Konzertgruppe Schäl Sick DiY Shows, dem My45 Schallplattenpresswerk dem schicken Design von Angry beard Design und dem „The 79′ Studio“ Mastering am Samstag ebenfalls erscheinen wird… mit welchem Song seit ihr vertreten und warum sollten es genau diese Song sein?

Measy – Giulio Galaxis:
Unser Song heißt „Colton“ und handelt von einem Typen, der vor ein paar Jahren in Amerika für Aufsehen gesorgt hat, da er über mehr als 2 Jahre auf der Flucht war. Er hat Flugzeuge, Autos und Boote gestohlen und sich an den Kühlschränken der Reichen bedient. Gelebt hat er hauptsächlich im Wald. Durch die Medien entwickelte sich ein regelrechter Hype um ihn und es gab eine große Fangemeinde. Es gab keinen Grund, genau diesen Song auf den Sampler zu packen.
außer ich:
Der Song heißt „Ohne den Stecker zu ziehen“ und ist bisher unveröffentlicht. Textlich gibt es jetzt keine Verbindung zum Projekt, was ein Auswahlkriterium hätte sein können. Wir haben diesen Song gewählt, weil wir von der Rohfassung alle drei überzeugt waren und er unsere Musik schon sehr gut repräsentiert.
Bulli – Disco//Oslo:
Wir sind mit „Kielwasser“ vertreten. Ich habe sogar extra einen Song geschrieben, aber wir hatten keine Möglichkeit rechtzeitig aufzunehmen.
Tobi – Duesenjaeger:
Wir haben „Sekundenschlaf vs Schweigeminute“ nochmal ausgegraben, der ist vor 1000 Jahren auf dem tollen „Turn It Down“-Sampler bereits einmal erschienen, aber nur in einer 500er Auflage. Den wollten wir noch ein bißchen weiter verbreiten, weil er ein wenig untergegangen ist. Und eine kleine Überraschung aus der allerersten Studioaufnahmesession ever, aber das ist eben eine Überraschung. Danke nochmal ausdrücklich an Matze vom Docmaklang-Studio in Osnabrück, der „mal eben“ extra einen neuen Mix gemacht hat!

Neben euch sind am 25.02.2017 noch drei weitere Punkbands mit von der Partie, in wieweit gab es bisher schon Verbindung/Freundschaften zu ihnen bzw. habt ihr in der Vergangenheit schon gemeinsame Gigs gespielt?

Measy – Giulio Galaxis:
Disco//Oslo und Duesenjaeger kenne und schätze ich sehr, da beide Bands Musik auf unserem Label veröffentlicht haben. Ich finde, dass das für den Abend und den Sampler eine schöne Mischung ist. Außer Ich kannte ich bisher nur vom Hören. Die finde ich auch gut und bin gespannt auf das Konzert.
außer ich:
Mit Duesenjaeger hatten wir schon letztes Jahr beim Punkeval gespielt und sind froh, dass sie wieder mitspielen, das hat ja jetzt schon eine gewisse Tradition. Zu Disco//Oslo gab es bisher keinen Kontakt, wir freuen uns aber schon drauf mit ihnen zu spielen. Giulio Galaxis ist eine verdammt gute Liveband, wir hatten sie schon einmal im Limes gesehen, auch da freuen wir uns riesig, dass sie dabei sind. Eine nette Verbindung zwischen uns und Measy gibt es dann aber doch noch, denn er hat unsere ersten Shirts damals gedruckt. Wir sind gespannt, ob er sich noch daran erinnert, ist ja immerhin 10 Jahre her.
Bulli – Disco//Oslo:
Measy von Giulio Galaxis macht ja auch Kidnap Music, die all unsere bisherigen Platten mit rausgebracht haben. Er ist ein feiner Mensch – lieber Kerl! Wir spielen einen Tag vor Köln zusammen in Osnabrück. Von Duesenjaeger hab ich ne Platte im Schrank stehen. Und den Song von Außer Ich habe ich natürlich auch schon gehört. Schönes Ding – bin gespannt!
Tobi – Duesenjaeger:
Mit außer ich haben wir das letzte Mal im Limes zusammengespielt, Giulio Galaxis haben wir bisher noch nicht getroffen, aber mit Measy im Tante Guerilla-/Pascow-Kontext schon Kontakt gehabt, und Disco//Oslo haben wir bisher tatsächlich auch noch nie getroffen.

 

Señor Karōshi & außer ich

Außer Ich

Bis auf Giulio Galaxis – die sich ja 2016 erstmal mit diversen Umbesetzungen zu beschäftigen hatten – haben alle anderen im letzten Jahr die eine oder andere Veröffentlichung raus gehauen. Mit was dürfen wir denn in nächster Zeit rechnen?

Measy – Giulio Galaxis:
Wir haben gerade neue Songs aufgenommen und werden diese im Frühjahr als EP veröffentlichen. Ins Studio wollen wir im Sommer, um das zweite Album aufzunehmen.
außer ich:
Wir hatten ja 2016 die Split 7inch mit Senor Karoshi gemacht, die als kleiner Vorgeschmack auf das folgende Album gedacht ist. 2017 wird es bei uns soweit sein. Wir arbeiten dran. Wir müssen jetzt nur noch Mixen und Mastern. Das Cover ist schon seit einer Ewigkeit nahezu fertig. Patrik, der uns das Cover entworfen hat, verzweifelt wahrscheinlich schon und glaubt, dass seine Arbeit niemals das Licht der Welt erblicken wird. Durchhalten!
Bulli – Disco//Oslo:
Das würde ich auch gerne mal wissen!!!
Tobi – Duesenjaeger:
Das ist eine gute Frage: wir reden derzeit noch darüber, was wir als nächstes machen wollen. Sicher ist nur: in nächster Zeit eher nichts, wir kommen sehr selten zum proben, also vom Format her ist am ehesten mit einer Splitsingle zu rechnen. Die Pläne nehmen Form an, es ist aber noch zu früh, was dazu zu sagen, vor allem, was die Veröffentlichung angeht, weil es noch nicht einmal Material dafür gibt bislang.

Ihr zelebriert alle den guten alten Punkrock mit deutschen Texten – aktuell gibt es ja mit Bands wie Turbostaat, Pascow oder auch Love A (um hier nur einige zu nennen) quasi einen richtigen  Hype… wie sehr ist es für euch wichtig, in deutsch zu singen und eure Texte somit einer breiteren Masse zugänglich zu machen?

Measy – Giulio Galaxis:
Ich hatte auch vor dem Hype schon andere Bands und da habe ich auch auf Deutsch gesungen, weil ich mich da einfach besser ausdrücken kann als z.B. in Englisch. Ich spreche zwar Englisch, aber Texte in englisch schreiben, ist mir zu kompliziert.
Christian – Giulio Galaxis:
Hype hin oder her. Eine Szene gab es schon immer und großartige Bands wie beispielsweise …But Alive oder Yage wurden auch früher schon abgefeiert ohne Ende. Aber du hast recht, zur Zeit gibt es einfach unglaublich viele gute Bands die sich international nicht verstecken müssen!
außer ich:
Ob man sich mit deutschen Texten einer breiteren Masse zugänglich macht als mit englischsprachigen Texten? Allerdings wären wir schlichtweg nicht in der Lage, in einer anderen Sprache als Deutsch die Inhalte so zu transportieren, wie wir es uns vorstellen. Außerdem ist Deutschpunk sowas wie eine gemeinsame Schnittstelle innerhalb der Band. Wir machen Musik, die wir alle mögen und schon immer gemocht haben. Sätze wie „eigentlich höre ich ja ganz andere Musik, aber ich fand es cool, mit den Jungs Musik zu machen“ wird von uns keiner hören und das ist auch gut so. Die deutsche Sprache liegt uns dabei keineswegs am Herzen, die kann uns mal. Wir sind an keinerlei Quote interessiert.
Bulli – Disco//Oslo:
Breitere Masse? Dann müssten wir englisch singen, oder?
Unsere Texte sind nur deutsch, weil mein englisch zu scheiße für Texte mit Anspruch ist.
Ich kann mich halt viel besser in meiner Muttersprache ausdrücken – das ist der einzige Grund.
Tobi – Duesenjaeger:
Das ist in erster Linie eine pragmatische Entscheidung, weil ich die Sprache am besten kann. Und in zweiter Linie natürlich eine stilistische Entscheidung, mich haben Platten wie die erste Fehlfarben LP oder EA80 Platten sehr früh sehr deutlich geprägt. Kolossale Jugend, Razzia, Chaos Z, Toxoplasma, Das Moor usw usf. Allerdings sind auch schon die letzten Lieder der Band, die ich vor duesenjaeger mit Jan zusammen hatte, auch schon auf deutsch gewesen, „galeeria“ ist eins davon, das war Mitte-Ende der 1990er Jahre. Was ich sagen will: ich denk da nicht besonders viel oder gründlich drüber nach, wie wichtig das ist, weil ich eh nicht das Gefühl habe, eine andere Option zu haben. Daher werde ich wohl auch nie der Sänger in der Doomband werden, die ich eigentlich gerne irgendwann einmal gründen würde, denn da fände ich englisch angemessener.

 

Disco//Oslo

Politik ist aktuell  ein großes, aber durchaus schwieriges Thema… wie sehr werdet ihr durch „Alternative Fakten“ oder das „Wutbürgertum“ im Songwriting beeinflusst? Wie wichtig ist es für euch, solche Themen in eurer Musik zu verarbeiten?

Measy – Giulio Galaxis:
Ob solche Themen in den Texten eine Rolle spielen, hängt immer vom Zeitpunkt ab, zu dem ich die Texte schreibe. „Offline“ haben wir zum Beispiel gemacht, als gerade die PEGIDA Bewegung entstanden ist. Das hat mich persönlich beschäftigt und ist somit auch in einem Text verarbeitet worden. Ich schreibe aber nicht spezifisch einen Text, um ein bestimmtes Thema auf ein Album zu bekommen.
außer ich:
Bisher haben wir das Thema nicht in unsere Texte einfließen lassen. Falls wir das mal machen sollten, muss es auch gut sein und das ist bei diesem Thema gar nicht so einfach. Giulio Galaxis zum Beispiel haben das sehr gut gemacht. Unser Anspruch ist es, bestenfalls nicht ganz so kryptische Texte zu schreiben, die aber auch nicht stumpf rüberkommen. Das ist uns bei dem Thema noch nicht gelungen. Vielleicht liegt es daran, dass einen das Wutbürgertum selbst so wütend macht, dass man nicht mehr in der Lage ist, das zufriedenstellend umzusetzen. Insgesamt beschäftigt uns Politik sehr, aber es ist einfach zu schwierig, einen guten politischen Text zu schreiben, weil man kaum Raum hat, um differenziert zu sein. Wie Anti-Flag das seit Jahren schaffen, gute politische Musik zu machen und sich in ihren Texten nicht zu wiederholen, bleibt ein absolutes Rätsel.
Bulli – Disco//Oslo:
Natürlich ist es wichtig, über aktuelle braune Wutbürgerströmungen zu sprechen und Kontra zu geben. Erschreckenderweise machen einige Afd / Wutbürgerthemen ja auch in linken Kreisen die Runde. Für mich passt das aber kein Stück zusammen – ich wundere mich immer wieder was manche so raushauen. Zeigt aber, dass anscheinend noch nicht genug kontra gegeben wurde und sogar „szeneintern“ solche Themen noch nicht totgeredet wurden. Aber so oder so ist ja jeder von hier von diesen Vollspacken betroffen – ich auch – und darum findet das auch nach wie vor Verarbeitung in meinen Texten.
Tobi – Duesenjaeger:
Im Songwriting will ich das eigentlich gar nicht haben, weil Wutbürgertum so unglaublich dämlich ist und ich mich nicht gerne davon zu etwas drängen lassen will. Leider ist das mittlerweile so weit verbreitet, dass ich mich tatsächlich genötigt sehe, mich für die Leute, die 1 und 1 nicht zusammenzählen können oder wollen, deutlicher zu positionieren als zuvor. Ich hab das eigentlich immer für selbstverständlich gehalten, dass das klar ist, wo wir stehen.

Zum Ausklang noch etwas leichtes… was fällt euch zum Beispiel spontan zu folgenden Begriffen ein?

Köln
Measy – Giulio Galaxis: Obi Oberhofer
Christian – Giulio Galaxis: zweite Heimat
außer ich: Neues Lieblingswort „Kölnrelativierung“
Bulli – Disco//Oslo: Kettenfett
Tobi – Duesenjaeger: Inner Conflict, Sonic Ballroom, Limes, Club Scheisse, Gebäude 9, Underdog Records & der Friese

Lieblingsband
Measy – Giulio Galaxis: Iron Maiden
Christian – Giulio Galaxis: Samiam
außer ich: Betrunken im Klappstuhl (also rein musikalisch. Textlich eher Sigur Rós)
Bulli – Disco//Oslo: u.a. Leatherface. Gerade höre ich viel THE BRONX.
Tobi – Duesenjaeger: ich wundere mich immer wieder darüber, wie viele ich habe

Meer
Measy – Giulio Galaxis: Wichtig, das ein Mal im Jahr zu sehen
Christian – Giulio Galaxis: Gefühl von Freiheit
außer ich: Schrecklich ausgeschlachtetes Songtextmotiv, ähnlich wie Norden und Eskapismus. Hat jeder schon gemacht, wir auch.
Bulli – Disco//Oslo: Zuhause irgendwie (gott – wie kitschig…)
Tobi – Duesenjaeger: Schiffe gucken, Kaffee & Kuchen, Dänemarkurlaub

DiY
Measy – Giulio Galaxis: DIY ist ein wichtiges Thema, um unabhängig und eigenständig zu bleiben.
Christian – Giulio Galaxis: Must have! Was gibt es besseres als unabhängig seiner Kreativität nachzugehen?
außer ich: Je mehr möglich ist, desto besser. Wir haben das Gefühl, dass mit der Zeit die Erfahrung wächst und somit auch die Möglichkeit, mehr selbst zu machen.
Bulli – Disco//Oslo: Platten packen.
Tobi – Duesenjaeger: DiY heisst selber machen

Bandkollegen
Measy – Giulio Galaxis: Wichtig, dass das passt. Keine Castings!
Christian – Giulio Galaxis: Meine? Die mag ich sehr! 🙂
außer ich: Wenn man Jahre zusammen in einem fensterlosen Raum verbringt, hinterlässt das auch mal Spuren. Vor allem, weil das, was wir machen, allen wichtig ist. Menschen zoffen sich ja sogar bei Konferenzen, wo ihnen eigentlich alles egal ist. Aber irgendwas stimmt ja bei uns, sonst würden wir das nicht so lange zusammen machen. Seitdem wir 30 sind, ist alles wieder entspannter, auch die Bandchemie.
Bulli – Disco//Oslo: Moin
Tobi – Duesenjaeger: das sind die andern 3

Festivals
Measy – Giulio Galaxis: Gerne als Gast, Weniger gerne auf der Bühne.
Christian – Giulio Galaxis: Sonne, kaltes Bier und nette Leute. Sowohl vor als auch auf der Bühne.
außer ich: Je kleiner desto besser und umgekehrt. Ich hab schon Leute vom Hurricane Festival kommen sehen in einem Anti Flag Shirt und ner Burger King Krone auf dem Kopf. Was macht man mit so Leuten?
Bulli – Disco//Oslo: Sommer, kurze Hose, kaltes Bier in großen Plastikbechern.
Tobi – Duesenjaeger: Roadburn, da fahr ich dieses Jahr wieder hin. Und Angst Macht Keinen Lärm, da hatten wir letztes Jahr möglicherweise den Auftritt unseres Lebens, das war echt der helle Wahnsinn!

 

Jetzt bedanke ich mich erstmal für eure Zeit bzw. das Interview und wünsche uns allen einen schönen Gig in Köln… auf das eine ordentliche Summe für Peru zusammen kommt!

 

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PUNKEVAL III

Limes Köln

Kinderheim Santa Maria Josefa in Peru