Zum ersten Mal seit vier Jahren kamen die Editors im Januar nach Düsseldorf. Damals war es noch das kleinere ZaKK, heute in der deutlich größeren und doch prall gefüllten Mitsubishi Electric Hall.

Als Vorband hatten sie die Whispering Sons aus Belgien mitgebracht. Coole Indie-Musik, bei der das Publikum leider nur nicht ganz mitgehen will. Beim Gesang der Sängerin ist man sich nie ganz sicher ob hier Männlein oder Weiblein singt, aber das macht es manchmal ja auch spannend. Nach etwa einer halben Stunde ist Feierabend für die Vorband und alle warten gespannt auf die Editors.

Dann beginnt das fast zweistündige Hit-Feuerwerk der Editors.

Der erste Titel „Every End has an Start“ würde hervorragend zum letzten Abend von UK in der EU passen. Allerdings lassen sich die Editors zu keinen (politischen) Aussagen auf der Bühne aus, verbreiten dafür durch ihre Lieder lieber gute Laune.

Sänger Tom Smith findet zu seinen Songs immer die richtigen Gestern und unterstreicht mal theatralisch und mal eher rockig. Justin, der Leadgitarrist, gibt sich eher als der coole Rockstar und posiert schön für das Publikum, während Russell Leetch die Menge lautstark und mit deutlichen Gesten zum mitmachen animiert.

Spätestens bei „Frankensteinund „Papillontanzt die ganze Halle, im weiteren Verlauf des Konzerts sitzt Tom auch mal am Klavier um anschließend wieder richtig abzugehen.

Ein sehr schöner und abwechslungsreicher Konzertabend, die Editors und auch die Whispering Sons kann man sich sehr gut live anhören und sind zu empfehlen!