Obwohl das letzte Album der Österreicher Black Inhale mir noch in guter Erinnerung geblieben ist, lief „A Doctrine Of Vultures“ bei mir recht selten. Einen Grund dafür kann ich nicht nennen. Mit „Resilience“ liegt nun das neue Album vor und ich muss sagen, die Band klingt frischer und gleichzeitig etwas aufgeräumter als früher.

Ein Blick in die Promoinfo offenbart dann auch vielleicht einen Grund dafür. Personell ist die Band quasi runderneuert worden. Der neue Gitarrist hört auf den Namen Andrés Cuenza und der Bass wird von Mauro Putzer bedient.

Der Sound der Band ist nun ein wenig ein Grenzgänger und findet sich irgendwo zwischen dem Thrash und dem Power Metal wieder, wobei der Schwerpunkt deutlich im Thrash-Sektor liegt! Dazu kommt ein dicker Sound und der gemeine Headbanger bekommt ein ebenso dickes Grinsen aufs Gesicht.

„Dissocation“ eröffnet den Reigen rasant und der Gitarrist zeigt direkt mal wie man die sechs Saiten aufs Beste quält. Besonders aggressiv rotzt „Jaded“ aus den Lautsprechern. Wer es gerne rhythmischer mag der spielt „4th Dimension“ oder „Escape Room“ an.

Black Inhale veröffentlichen mit „Resilience“ ihr vielleicht bestes Album!

Schickes Ding!

 

  1. Dissocation
  2. Escape Room
  3. Final Sorrow
  4. The 4th Dimenson
  5. Absorbing Energy
  6. Resilience
  7. Jaded
  8. My Wish 2 Bleed
  9. Illusion
  10. The Cube
Black Inhale - Resilience (Stamping Ground Records, 29.05.2020)
4.3Gesamtwertung