Ich hatte am Anfang Angst die 5243. Metalcoreband rezensieren zu müssen. Aber nein, HARDSIDE spielen mehr Hard- als Metalcore und das ist auch gut so. HARDSIDE gibt es seit 2010 und dies ist bereits die 2. Scheiblette der Texaner. Beatdown Hardware (BDHW) haben da ein geiles signing im Katalog.

Beginnt das Intro „no one gets out alive“ noch sehr metal-lastig im PANTERA – Stil, gehts danach doch geil hardcore-lastiger zu Werke. Ich fühl mich oft an BIOHAZARD oder CROMAGS erinnert – endlich mal wieder. Die Gitarre ist fast zu sehr metal und es könnte etwas rotziger produziert sein und nicht so „modern“ aber das ist kein großer Minuspunkt. Die ganze Zeit nickt der Kopf im Takt mit, das ist ein gutes Zeichen 😉

„Broken faith“ ist ein geiler Hardcorehammer und geht live bestimmt heftig ab – sehr im BIOHAZARD-Style, macht ohne Ende Laune. Die Songs sind fast alle 2-3 Minuten lang, bis auf 2.  Darunter auch der letzte und längste Song „timebomb“. Hier holt man mal den MACHINE HEAD Vorschlaghammer raus und hinterlässt einen grandiosen Eindruck.

Nach mehrmaligem durchhören wird die Platte nie langweilig, im Gegenteil – man möchte am liebsten irgendwo in einen Moshpit springen -GEIL!

Ich finde die Platte so super, das ich mir jetzt erstmal die Vinylversion im Shop bestelle! www.bdhw-shop.com

Alle Fans der oben genannten Bands müssen hier zuschlagen. Endlich wieder richtiger Hardcore und nicht so ein moderner pussy-core. HARDSIDE RULES!

hardside band

 

HARDSIDE - The madness (31.7.2015, BDHW / Soulfood)
4.5Gesamtwertung