Wenn die Menge am Ausrasten ist, das Bier von oben herab regnet und wirklich jeder im Raum völlig durchgeschwitzt ist, dann haben Airbourne mal wieder einen ihrer legendären live Auftritte hingelegt. Aber ich greife schon wieder vor…

Pünktlich um 20 Uhr startete die Vorband Supersuckers ihren Auftritt um die Menge im Haus Auensee schon einmal ordentlich aufzuheizen. Es dauerte eine Weile, aber nach ungefähr der hälfte des Sets schien das Publikum warm zu werden und die ersten Hooks und Parolen wurden lautstark mitgesungen.

Um 21.15 Uhr kamen dann endlich die australischen Hardrocker Airbourne auf die Bühne. Es wirkte so als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Von einer Sekunde auf die andere war der ganze Saal völlig am Ausrasten. Vom kollektiven Headbangen in der ersten Reihe bis zum riesigen Moshpit in der Saalmitte war alles vertreten.

Nach Songs wie „Raise the Flag“ und „Burnout the Nitro“ nahm Sänger Joel O’Keeffe auf den Schultern eines Mitarbeiters ein Bad in der Menge und zerschlug, wie auf eigentliche jedem ihrer Konzerte, erst einmal eine Dose Bier an seinem Kopf, sodass das Bier auf die Menge herabregnete. Zum Song „It’s All for Rock’n’Roll“ mixte Sänger Joel O’Keeffe zu ehren an Lemmy Kilmister ein paar Cola-Whisky und verteilte diese an das Publikum.

Als wäre das auch noch nicht genug, wurde beim Song „Stand Up for Rock’n’Roll“ zum nächsten Schlag ausgeholt und es wurde Becherweise Freibier an das Publikum verteilt. Auch wenn ein Großteil des Bieres dabei auf dem Boden landete, hatten die Zuschauer sichtlich Spaß dabei.

Zum Abschluss spielten Airbourne noch Klassiker wie „Ready to Rock“ und „Runnin‘ Wild“ und beendeten damit ihren wirklich sehr gelungenen Auftritt im Haus Auensee.