Wer oder was ist ein Schraubenyeti?
Das war die erste Frage die mir in den Kopf schoss, als ich diesen ungewöhnlichen Namen las. Da es euch sicherlich ähnlich geht, hier mal kurz zusammengefasst wer der Schraubenyeti ist und wie er zu einem Mammut gekommen ist.

Der Schraubenyeti heißt mit bürgerlichem Namen Martin Lischke und hat sich diesen ungewöhnlichen Namen dadurch verdient, da er gelernter Maschinenbauer ist und in seiner Freizeit gerne schraubt in Verbindung mit seinen haarigen Füßen und ein wenig Schnaps haben ihn seine Freunde den Namen Schraubenyeti verpasst. Da der Schraubenyeti neben dem Schrauben noch ein Fan vom Musizieren ist, hat er sich bereits in Jugendtagen auf dem Klavier musiziert.

Ich wollte aber gerne raus auf die Straße oder im Grünen musizieren,
und dort Lieder singen, wo Andere den Grill an machen.

Da das mit einem Klavier eher schwierig ist, hat er kurzerhand Räder unter das Klavier geschraubt, seinen VW Bus umgebaut und sich auf den Weg auf die Marktplätze, Häfen und Parks dieser Welt gemacht. Da er seinen Songs ein paar mehr Instrumente verpassen wollte, kam das Mammut dazu. Mit „heute. gestern.“ erschien am 12.10.2018 jetzt ihr neues Album von dem ich euch jetzt berichte.

„heute. gestern.“ hat mich vor allem durch seinen instrumentalem Sound gefangen. Beim Hören stellt sich das wohlige Gefühl eines gemütlichen Konzertes im Grünen ein. Dabei liefert uns der Schraubenyeti auch noch eine bunte Mischung an textlichen Themen. So werden in „heute. gestern.“, die Vergänglichkeit des Moments und die großen Momente des Lebens beschrieben.

Denn Morgen wird Heute Gestern sein.

In „Als alles begann“ wird die Frage beantwortet die wir sicher alle kennen, wenn man jemanden aus seiner Vergangenheit wiedertrift: „Und wie ist es dir ergangen?“

Dabei werden die vielen Themen die der Schraubenyeti in seinen Songs verarbeitet, immer mit einer gelungenen Prise Humor vorgetragen.  Musikalisch sind die meisten Tracks auf „heute. gestern.“ eher gefühlvolle Singer & Songwriter-Musik. Mit „Richtig Falsch“, „Von hier ab jetzt“, „Jakob bleib“ und „Station 4“ sind auch ein paar deutlich folkigere Tracks dabei.

In Summe liefern Schraubenyeti und das Mammut mit „heute. gestern.“ ein sehr gutes Album ab, das vor allem durch seine gelungene Akustik und die humoristischen Texte dafür sorgt, dass man sich die Truppe gerne als Gast bei seiner nächsten Gartenparty wünschen würde.

Tracks:

  1. heute. gestern.
  2. Unterwegs
  3. Sag es mir
  4. Richtig Falsch
  5. Mann und Maus
  6. Das letzte Bier
  7. Von hier ab jetzt
  8. Krieger
  9. Aorta des Wals
  10. Jakob bleib
  11. Nie gesagt
  12. Wie geil
  13. Als alles begann
  14. Gar nicht mal so gut
  15. Nackt in Kontakt
  16. Station 4

 

Tourdaten:

12.10. KIOSK – Mannheim
13.10. Bouibouibilk – Düsseldorf
14.10. Theater Die Wohngemeinschaft – Köln
15.10. Live CLub Bamberg – Bamberg
16.10. Nürnberg
17.10. Realitätsverlust – Reichenbach
18.10. OstPol – Dresden
19.10. Filmwerk Helmbrechts – Helmbrechts
20.10. Tonhalle München – München
23.10. Kaffeeschuppen – Halle
09.11. Görlitz
10.11. Sound of Liedermaching – Zittau
14.11. Heimat Regensburg – Regensburg
16.11. ART Stalker – Berlin

 

 

Fotos: Paul Glaser

Schraubenyeti & Das Mammut - heute. gestern. (Kick the Flame, 12.10.2018)
4.5Gesamtwertung