Michael Grubbs ist Songwriter und Pianist. Außerdem ist er Wakey Wakey.

Neben kleiner Rolle und dem Soundtrack für die US-Serie „One Tree Hill“ lebt und arbeitet der Künstler in New York und gibt uns mit drei Songs auf der „Homeless Poets“ EP einen Vorgeschmack auf das 2016 erscheinende Album „Overreactivist“.

Ich muss gestehen, dass ich vorher nie was von Wakey Wakey gehört habe und umso überraschter war mein erster Durchgang beim Hören der EP. Was der sympathische Bartträger hier präsentiert, sind drei Songs perfektes Songwriting, Melodie und eine Stimme zum Niederknien. Während „Homeless Poets“ noch mit ein wenig Spielerei daher kommt, geht es mit einem gewaltigen und überdimensional Instrumentalisierten „Adam & Eve“ weiter.

Besonders in „Homeless Poets“ pendelt die Stimme von Grubbs zwischen  Nathan Grey und chartsverwöhnten Popsängern, was das Beherrschen der Stimme angeht. Großes Kino!

Bei „Golden“ haben wir dann eine lupenreine Songwriterballade vor uns, die so großartig ist, dass ich eine Platte schon nur wegen diesem einen Song kaufen würde.

Ich empfehle diese Platte allen die auf Songwritermusik stehen, keine Angst vor Professionalität und ein wenig Pop haben und einfach mal wieder richtig gute Musik hören und entdecken wollen. Zugreifen! Und schon jetzt freue ich mich derbe auf das Album Anfang 2016.

wakeywakey

 

  1. Homeless Poets
  2. Adam & Eve
  3. Golden
Wakey Wakey - Homeless Poets EP (The End Records, 25.09.2015)
5.0Gesamtwertung