Vor dem Trainer hatte ich damals immer Respekt – gehörte sich ja auch so, war er doch quasi der Leithammel… der dem es an den Kragen ging, wenn mal wieder etwas an der Aufstellung bzw. im Training nicht gestimmt hat.

Die vier Saarbrücker Sportskanonen selbigen Jobs (… ähhh Namens), haben uns erst letzten Freitag ihr Debüt-Album „Athletic Statics“ präsentiert, in welchem sie uns dank ihrer dreizehn brandneuen Songs auf die Auswechselbank katapultieren wollen.

Experimentell, rockig-rotzig… solche oder ähnliche Gedankengänge festigten sich ziemlich schnell in meinen kruden Hirnwindungen, als mir „Athletic Statics“ zum ersten Mal über den Weg lief bzw. besser gesagt den Weg in meine CD-Player gefunden hat.

Irgendwo zwischen Garage und Noise-Rock landen die vier ein paar zielsichere Flanken und auch der eine oder andere Treffer der jeden Trainer zum Jubeln annimiert, ist dabei – so kann ich mir „yes, yes, c’mon„, „code name „juanita““ oder „object noi“ gut anhören.

Aber leider sind für mich auch einige Fehlpässe dabei – besonders der Opener „ow-eeh-uh“ oder auch der Titelsong „static athletics“ sind für mich schwierig… überhaupt fehlt mir über das komplette Album hinweg der „Rote Faden“, den ich auch nach mehrmaligem Hören nicht für mich entdecken konnte.

Nicht böse sein, aber Experimentierfreude hat für mich immer auch gewisse Grenzen – die wurden leider ein wenig sehr überschritten. Aber um hier noch ein wenig die Kurve zu bekommen bzw. das Ganze doch noch in einen Sieg umzumünzen… macht euch doch einfach ein eigenes Bild.

 

Titel:
1. ow-eeh-uh
2. three times slower
3. yes, yes, c’mon
4. static athletics
5. it was really bad
6. simple plan
7. once in a lifetime
8. el teen oscuro
9. egomaniac’s ego
10. object noi
11. ex fragment 4
12. code name „juanita“
13. we were here

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Trainer - Athletic Statics (Fidel Bastro, 26.06.2020)
3.2Gesamtwertung