Heute mal Bock auf Punk und Psychobilly?

Dann ran an die neue Scheibe von The Creepshow aus Toronto – halt zurück, geht ja noch gar nicht, denn „Death At My Door“ kommt ja erst morgen in die Läden!

Dann erzähle ich euch halt eben worum es bei der neuen Scheibe des Quintetts geht, welches sich mit Daniel Flamm seit gut vier Jahren sogar einen Kölschen Gitarristen leistet und nach dem Ausstieg von Sarah Blackwood (die mittlerweile mit Walk off The Earth weltberühmt wurde) und der Umbesetzung zur aktuellen Sängerin Kenda mit „Life After Death“ bereits ein Album in der jetzigen Besetzung veröffentlicht hat.

Wie es der Namen schon sagt ging es zu Beginn inhaltlich sehr gerne um Horrorfilme und alles was damit zusammen hängt… alles schön wie es sich nun mal gehört – im Psychobilly-Gewand, denn dafür sind die Kanadier schon seit gut zwölf Jahren bekannt und zählen mittlerweile zu den bedeutendsten Genre-Bands des Landes. In den Jahren hat sich der Stil jedoch ein wenig gewandelt und man kümmert sich mittlerweile auch gerne mal um andere Themen.

Nach dem Vollgas-Opener und Titeltrack „Death At My Door” geht es direkt mit einer vernünftigen Portion Punkrock weiter und besonders der Gesang bei „Sticks & Stones“ bleibt positiv hängen, bevor es dann über die Rock `n‘ Roll Nummer „A.O.T.B.H.“ zu der Rock-Hymne „Till Death Do Us Part“ geht.

Bis jetzt tut sich das Album recht gut an und auch die folgenden Nummern geben mir genügend Freiheit mich zu bewegen… wenn ich es denn wohl wollen würde. Besonders hübsch finde ich „My Soul To Keep”, welches das Album so schön balladesk abschließt!

Über das komplette Album fällt auf, dass man ein großes Augenmerk auf die Stimme von Kenda legt und die Melodien diese wunderbar unterstützen – ob nun punkig, rockig, oder dem Psycho- und Rockabilly verhaftet… mit viel Wah-Wah-Pedal, Bottleneck, Rock-Gitarren und ordentlich Gebläse.

Wer Bock auf das Genre hat, wird The Creepshow wahrscheinlich eh schon kennen und wartet angespannt auf die neue Scheibe – dem Rest kann ich das gute Stück aber auch durchaus empfehlen… alleine diese Stimme 😉

 

Titel:
1. Death At My Door
2. Sticks & Stones
3. A.O.T.B.H.
4. Till Death Do Us Part
5. Blood Blood Blood
6. Tomorrow May Never Come
7. Another Way Out
8. New Kings
9. One Foot In The Grave
10. My Soul To Keep

 

Besonders live haben sich die Kanadier in den letzten Jahren sehr verdient gemacht und durch Support-Gigs für die Dropkick Murphys, Sham 69, Rancid, NOFX oder auch Tiger Army konnten sie sich weltweit einen gestandene Fan-Base aufbauen.

Daher sollte man sich die Creepshow ab dem nächsten März vielleicht auch mal live anschauen, oder?!

02.03.2018 Hamburg – Knust
03.03.2018 Bochum – Rockpalast
05.03.2018 Frankfurt – Nachtleben
06.03.2018 Münster – Sputnikhalle
07.03.2018 Köln – Jungle Club
08.03.2018 Düsseldorf – Pitcher
09.03.2018 Hannover – Subkultur
10.03.2018 Berlin – Bi Nuu
11.03.2018 Ludwigsburg – Rock N Roll Bar
14.03.2018 Winterthur – Gaswerk
16.03.2018 München – Backstage
17.03.2018 Lindau – Club Vaudeville
21.03.2018 Wien (AT) – Arena

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The Creepshow – Death At My Door (Concrete Jungle Records, 15.09.2017)
4.0Gesamtwertung