In der Süddeutschen vom 19.05.2019 blieb ich bei einem Bericht über die Münchener Manic Street Parade beim Absatz über Money For Rope hängen:

„Und zwar mit solcher Band-Dichte, dass die glücklichen Besucher des Rosenthal-Auftritts auch gleich wieder zu bedauern sind, weil sie mit der gleichzeitig im Schlachthof rockenden australischen Band Money For Rope wahrscheinlich die beste Live-Performance seit Iggy Pops Stooges verpasst haben. Zwei Schlagzeuger, die teils synchron, teils rhythmusergänzend in die Trommeln droschen, eine Orgel, die über den heißen Sound flirrte wie eine Luftspiegelung in der Wüste. Dazu Gitarrenrock und Sänger, die den Haustechniker bisweilen auch mal um seine Mikrofone bangen ließen.“

Drei Clicks später entdeckte ich erfreut, dass die Melbourner am 4. Juni im Kölner Tsunami Club gastieren würden. In den Live-Genuss der Stooges kam ich leider nie. Und Köln ist (zum Glück) nicht München. Aber auch ohne entsprechende Referenz, war es am 4. Juni ein phantastischer Abend. Zwar nur spärlich besucht, wurden diejenigen, die es an einem Montagabend in den Tsunami Club schafften, mit einer großartigen, energischen und mitreißenden Show belohnt.

Und wer Money For Rope bei dieser Tour verpasst hat, hat auf dem diesjährigen Haldern Pop Festival die Möglichkeit, das Versäumte nachzuholen.