Erst letzte Woche hatten wir Punk aus Kroatien, da beginne ich diese Woche einfach mal mit einer derben Schüppe Skate-Punk aus Serbien – genauer gesagt aus Belgrad, denn dort kommen die vier Doghouse Jungs her.

In den letzten neunzehn Jahren haben Sänger Deki, Basser Boka, Gitarrenmann Aref und Trommler Suki bisher zwei komplette Alben und zwei EP`s raus gebracht (zwischenzeitlich hatten die Serben sich für sieben Jahre komplett verabschiedet) und es wurde nach sechszehn langen Jahren Abstinenz endlich wieder Zeit für einen vollständigen Longplayer.

„Never Cry Wolf“ bringt zehn Nummern mit sich, die besonders Freunden von No Use For A Name oder auch Pennywise gut gefallen werden. Schnelle gitarrenlastige Songs mit ordentlich Schmackes und einer Energie, die jeden einzelnen Song gekonnt durch die gut 35 Minuten treibt.

Was euch erwartet?… zehn Speedpunk-Nummern, die auch gut in die Anfänge des neuen Jahrhunderts passen, aber auch heute immer noch frisch und unverbraucht klingen!

Besonderer Wert wird auf „Never Cry Wolf“ auf die Gitarren gelegt, die durch kontinuierliche Wechsel zwar sehr verspielt daher kommen, aber keineswegs auf die Nerven gehen! Dazu noch der melodische Gesang… und fertig ist das zeitlose Stück Musikgeschichte.

Also hier darf man gerne zugreifen… ein Fehler ist das bestimmt nicht!

 

Titel:
1. Off With Their Heads
2. Drone
3. City Light Fade
4. Hope
5. Goodbye
6. I`m On Fire
7. Jaded
8. War
9. Dream
10. Who`s Got The Way

Foto: Bojana Janjic

FACEBOOK

Doghouse - Never Cry Wolf (Morning Wood Records, 22.09.2017)
3.9Gesamtwertung