Huch, die existieren ja auch noch! Irgendwie nimmt man die Briten Bush nur wirklich wahr, wenn sie mal wieder ein Album veröffentlichen. Das letzte Album der Alternative-Rocker erschien erst vor drei Jahren, aber irgendwie waren Gavin Rossdale und Co. für mich nicht mehr existent. Denkste, Puppe! Sie rocken immer noch.

Das Attribut „rocken“ möchte ich hier allerdings ausdrücklich in Anführungszeichen setzen. Ich bin durchaus ein Freund der frühen Alben der Band und auch das letzte Album „Man On The Moon“ konnte durchaus begeistern, aber das aktuelle Werk „Black And White Rainbows“ ist ein zahnloser Papiertiger. Schlaffe Songs treffen auf glattpolierten Radio-Rock. Die Jungs von Bush haben wohl ziemlich viel Nickelback und Bryan Adams gehört.

„Mad Love“ ist ein gruselig langweiliger Eintritt in das Album. Eigentlich versteckt man solche Songs am Ende einer Langrille. Ist halt blöd, es kommt nichts mehr wo man diesen Ausbund an Langeweile verstecken könnte. „Peace-S“ rockt anfangs noch mit knackigen Riffs, irgendwie versumpft der Song dann aber im Soundmatsch den der Produzent hinterlassen hat.

Ein gruseliges Album. Wäre eigentlich nicht so schlimm, wenn man nicht wüßte, dass Bush das viel besser können!

Ach ja, das Cover gefällt mir gut!

1. Mad Love
2. Peace-s
3.Water
4. Lost In You
5. Turns Day Glo
6. Toma Mi Corazon
7. All The Worlds WithinYou
8. Nurse
9. The Beat Of Your Heart
10. Dystopia 2:58
11. Ray Of Light
12. Ravens
13. Nothing But A Car Chase
14.The Edge Of Love
15. People At War

http://bushofficial.com/

 

 

Photo: Joseph Lanes

Bush - Black And White Rainbows (Caroline/Universal, 10.03.2017)
1.1Gesamtwertung