Irgendwo zwischen Hannover und Braunschweig liegt Peine. Nie gehört? …nicht schlimm – denn ab jetzt wisst ihr zumindest, dass die vier Jungs von Berengar aus dieser beschauliche Stadt in der niedersächsischen Provinz kommen.

Mit ihrer feine Kombination aus Indie und Post-Punk geben sie jetzt seit gut drei Jahren Gas und vor etwas über einem Monat ist nun auch die erste EP „Rideaux Fleuris“ heraus gekommen.

Auch wenn die Scheibe nur zwei Songs enthält, was ich hier offiziell anprangern möchte 😉 , zeigen diese bereits die Richtung, in welcher sich Moritz, Yannik, Julian und Niklas hier bewegen.

Laut Beipackzettel möchten die Vier uns nachdenklich hinterlassen, was sie mit „Villa Grande Tristesse“ einwandfrei schaffen! Denn nicht nur, dass sie schöne eingängige Melodien fabrizieren… nein sie werfen dazu noch Fragen auf, machen sich Sorgen und suchen gleichzeitig nach einem Ausweg – wenn der nur nicht immer so schwer fallen würde.

„Knietief steh ich stets im gleichen Loch!“

Düster verdreckte Bierflaschen lassen einen mindestens „10“ Gedanken finden, die einen runter ziehen, einen verwirren und alles so unsagbar schwierig machen – die Jungs von Berengar machen es einem nicht einfach, das Leben in bunten Farben zu sehen… und das genau macht sie mir so sympathisch!

Also dann, ran an das Songwriting und schnell einen kompletten Longplayer rausbringen! …da muss nun direkt mehr kommen! 😉

 

Titel:
1. Villa Grande Tristesse
2. 10

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Berengar – Rideaux Fleuris (DiY, 29.09.2017)
4.0Gesamtwertung