Seit ihrem ersten Album „Of The Sun And The Father“ stehen die Schweden Astral Doors  bei mir hoch im Kurs. Die musikalischen Grenzen hat sich die Band recht eng gesteckt. Die konsequente Festlegung auf melodischen Hard Rock / Heavy Rock hat mit Sicherheit dazu beigetragen dass die Band über die Jahre hinweg ihr musikalisches Profil geschärft hat und dieses weiterentwickelt hat. Das ohrenfälligste Merkmal ist natürlich Sänger Nils Patrick Johansson, welcher wie der jüngere Bruder von Ronnie James Dio klingt. Diesen Vergleich er nicht mehr los.

„Black Eyed Children“ ist das neue Langeisen der Band aus Borlänge, und es macht wahnsinnig viel Spass. Im Vergleich zum direkten Vorgänger „Notes From The Shadows“ klingt „Blacked Eyed Children“ sehr viel düsterer. Diese dunkle Note steht der Band und den zehn neuen Songs aber sehr gut.

„We Cry Out“ macht den Anfang. Keyboardklänge bestimmen das Intro, aber nur solange bis die sägende Gitarre einsetzt. Und rauscht der erste Song auch schon los. Astral Doors  wie man sie kennt. Der Song ist von der schnelleren Sorte, und der Refrain sitzt. Wie bei eigentlich allen Song dieses Albums.

Songs wie „God Is The Devil“ und “Suburban Song“ schlagen die gleiche Richtung ein wie der erste Song von „Black Eyed Children“. Den Gegenpol, mit etwas langsameren, aber nicht weniger harten Songs, setzten dann Lieder wie „Tomorrow´s Dead“ und der mächtige Titeltrack welcher am Ende des Albums wartet!

Klasse Power Metal Album!

1. We Cry Out
2. Walls
3. God Is the Devil
4. Die On Stage
5. Tomorrow’s Dead
6. Good vs. Bad
7. Suburban Song
8. Lost Boy
9. Slaves To Ourselves
10. Black Eyed Children

http://www.astraldoors.com

Astral Doors - Black Eyed Children (Metalville, 28.04.2017)
4.3Gesamtwertung