Die FZW Indie Night mit The Informal Thief aus Wien, den Wuppertalern Darjeeling und den dänischen  The Attic Sleepers stand am vergangenen Dienstag hier in Dortmund an. In Sachen Indie tut sich hier in Dortmund derzeit so einiges. Wunderbar, dass die Feine Gesellschaft da so aktiv ist und das FZW solche Sachen dann auch mitmacht. Stark! Vorab: auch heute war das wieder ein wunderbarer Konzertabend!

Besucherzahlen tippen kann und will ich nicht. Ich fühlte mich am Abend nicht bedrängt in einer unfassbaren Menge, auch das Verlangen nach Reisebussen, die noch eintreffen müssen gab es nicht. Der Club des FZW war angenehm gefüllt, ein wenig mehr hätte es aber schon sein dürfen.

Erste Band: The Informal Thief aus Wien. Wenn ich den österreichischen Dialekt höre, fühle ich mich ja immer wieder zurück versetzt in die letzten sieben Jahre – wie wunderbar. Vermutlich bin ich daher auch mit unserem Cheftrainer derzeit so daccord. Nunja: The Informal Thief auf jeden Fall kommen aus der wunderbaren Hauptstadt meines Geburts- und Studienlandes, so war ich sehr optimistisch und vorfreudig, da ich auch durch einige selbst veranstaltete Konzerte in Klagenfurt einen kleinen Überblick über Bands aus Österreich erhalten konnte und ich daher weiß, dass einige Geheimtipps im Süden lauern! Auch The Informal Thief wussten zu überzeugen. Schöne Stimme, nette Arangements, gutes Gefühl vermittelnd. Erste Band, meist immer das schweste Los. Machten sie gut. Anhören!

© Léon Aicher

Darjeeling aus Wuppertal dann als zweite Band am Start. Kollegin Franka hatte mir die vier Jungs bereits vorab empfohlen, weil auf dem Way Back When 2017 gesehen und für gut befunden. Kann ich so nur bestätigen. Unglaublich starke Bühnenpräsenz, zweistimmig, abwechslungsreiche Songs. Viel Funk, viel Wechselgesang, viel Power, daher ganz viel Begeisterung. Super starkes Konzert, gerne wieder. Von Darjeeling werden wir eh noch eine Menge hören.

© Léon Aicher

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Headliner des Abends dann The Attic Sleepers aus Dänemark. Habe ich mich wochenlang drauf gefreut, die Platte „Transit“ kam bei uns ja ganz gut weg, weil sie auch einfach wunderbar geworden ist. Die Songs des Albums spielen die vier Jungs dann auch alle, was mich natürlich sehr begeistert. Aber auch die älteren Songs der Band sind live ganz wunderbar. Ruhiger Indie-Pop, sympathische Ansagen – wunderbare Musik. Sowohl auf Platte, als auch live echt sehens- bzw. hörenswert!

© Léon Aicher

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Alle Fotos in diesem Artikel: © Léon Aicher.