Den rohen Death Metal der 90er Jahre mag ich sehr gerne. Die ersten Paradise Lost Album laufen bei mir noch immer regelmäßig. In eine ganz ähnliche Kerbe schlagen die Briten Live Burial aus Newcastle.

Dem Death Metal mischen Live Burial zwar keine Gothic Element bei, stattdessen gibt es ein ein paar Prisen Doom und Sludge. Dies aber nur in homöopathischer Dosierung. Das Debütalbum der Band hört auf den friedvollen Titel „Taken Back To Life“. Auch das Cover erinnert in seiner Machart irgendwie an Old-School Death Metal Alben wie „Scream Bloody Gore“ von Death.

Die meisten Songs des Albums werden recht kompromisslos runtergeknüppelt. Lediglich das ruhig Intro „Screams From The Morgue“ gönnt den Ohren etwas Ruhe! Nachdem das Intro verklungen ist, geht es rund!

Songs wie „Forced Back To Life“, „Sleep Paralysis“ und „Age Of Oblivion“ werden im Höchsttempo durch die Lautsprecher gequält. Manchmal gibt es einen kurzen Break, aber danach donnert der Death Metal ICE wieder durch das Wohnzimmer. Auch wenn das Album nur knapp 35 Minuten lang ist, nervt das etwas. Manchmal driften Live Burial auch gerne mal ins Chaos ab, fangen sich aber recht schnell wieder.

Auf die Dauer ist mir „Forced Back To Life“ zu eintönig! Hardcore Death Metal Freak sollten das Album aber mal antesten!

liveburial

1. Screams from the Morgue
2. Forced Back to Life
3. Age of Oblivion
4. Sleep Paralysis
5. Beyond Death
6. Mocata’s Revenge
7. Hung Above the Meat Grinder
8. Enter the Chapel of Splatter

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Live Burial Forced Back To Live (Dunkelheit Productions, 12.08.2016)
3.0Gesamtwertung