Plötzlich und unerwartet verstarb am gestrigen Abend der Soundgarden-Sänger Chris Cornell im Alter von 52 Jahren… die Ursache seines Todes steht mittlerweile fest, er nahm sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in seinem Hotelzimmer das Leben – eigentümlicherweise genau in der gleichen Nacht, in welcher Ian Curtis, der Sänger von Joy Division, 37 Jahre zuvor auf gleiche Weise Suizid begang!

Unsere gesamte Redaktion ist geschockt und vollkommen erschüttert über diese schlimme Nachricht!

Ich persönlich hatte – aufgrund meines Alters – das Glück die komplette Grunge-Ära, welche Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre vom Sound der Musikszene aus Seattle geprägt wurde direkt mit zu erleben und neben Bands wie Nirvana, Alice in Chains, Stone Temple Pilots und Pearl Jam waren Chris Cornell und Soundgarden eine der Bands, welche den Stil und die Zeit nachhaltig geprägt haben!

Alben wie „Badmotorfinger“, „Superunknown“ oder „Down on the Upside“ haben uns bewegt, motiviert, getröstet, angespornt und meine Jugend musikalisch – neben meiner Vorliebe für den Punk – geprägt. Ich erinnere mich noch gut daran, dass Nirvana und Soundgarden mich dazu motiviert haben, selbst musikalisch aktiv zu werden… auf einmal war alles möglich! Wir waren stark, wir waren motiviert… wir trugen Karo-Hemden, zerrissene Jeans… wir waren unverwundbar… und natürlich unsterblich!

„Keiner kommt hier lebend raus!“ ist der Titel der Jim Morrison Biographie…

… leider mussten wir heute wieder einmal schmerzhaft erleben, dass alles endlich ist!

 

Mach es gut Chris… und Danke für alles!

 

HOMEPAGE – Chris Cornell

HOMEPAGE – Soundgarden