Wenn es um Heavy Metal traditioneller Machart geht, dann sind die Schweden Wolf immer ganz vorne mit dabei. Ich dachte schon, ich hätte die Band aus den Augen verloren, aber tatsächlich haben Wolf schon seit sechs Jahren kein Album mehr veröffentlicht, melden sich aber nun mit „Feeding The Machine“ wieder zurück.

In den sechs Jahren seit der Veröffentlichung von „Devil Seed“ haben sich Wolf stilistisch kein Stück bewegt. „Feeding The Machine“ klingt druckvoller und hat mehr Punch als die älteren Alben. Was aber alleine an der recht dicken Produktion liegt.

Musikalisch gibt es noch immer melodischen und harten Heavy Metal auf die Zwölf. „Shoot to Kill“ geht direkt in den Nacken. Im Uptempo machen Wolf klar, dass sie zwar ein paar Jahre kaum aktiv waren, aber nichts verlernt haben!

„Guillotine“ geht ähnlich rasant zu Werke, allerdings nimmt die Band ab und an das Tempo raus und haut einen Refrain raus, der auf die Bühne gehört.

„Mass Confusion“ setzt auf ein klassisches Metalriffing und „The Raven“ wird fast schon thrashig eröffnet,

„Feeding The Machine“ ist ein Fest für Freunde des traditionellen Heavy Metals!

Empfehlung!

 

 

1. Shoot to Kill
2. Guillotine
3. Dead Man’s Hand
4. Midnight Hour
5. Mass Confusion
6. The Cold Emptiness
7. Feeding the Machine
8. Devil in the Flesh
9. Spoon Bender
10. The Raven
11. Black Widow
12. A Thief Inside

Wolf - Feeding The Machine (Century Media, 13.03.2020)
4.3Gesamtwertung