Willkommen in meiner aktuellen musikalischen Heimat. An manchen Tagen ist diese ein Ort, an dem man sich entspannen und einfach aus dem Alltag heraus jammen kann. An anderen Tagen offenbart sich hier eine leere Seite (oder Session), die den Anfangspunkt einer Reise darstellt. In letzter Zeit war dieser Ort aber vor allem ein unschätzbares Hilfsmittel für die Proben mit den anderen Band-Mitgliedern. Unter den gegenwärtigen Umständen können wir nicht alle zusammenkommen. Das Nächstbeste für uns war eine Kombination aus der Produktion von „Jam Tracks“ für alle und einem gemeinsamen Dropbox-Ordner für Reaper-Sitzungen, in dem jeder von uns seine Parts hochladen kann. Am Ende jeder Woche besprechen wir dann die Ergebnisse gemeinsam. Eine ganz andere Atmosphäre als bei den üblichen Proben, aber ich bin sehr dankbar dafür, dass dieser Raum sie trotzdem möglich macht.

Das Equipment entwickelt sich weiter und der Ort ändert sich ständig, aber eines wird für immer gleich bleiben: Dies ist mein magisches Tor in die Fantasiewelt der Musik. Ein ganzer Tag kann wie in einem Wimpernschlag vergehen und gerade wenn ich denke, dass ich genug habe, taucht das nächste Puzzlestück auf.

Eaven Dall

 

Dürfen wir vorstellen: Billy, der Koala.

Billy ist im Laufe der Jahre mehrmals mit uns um die Welt gereist. Oft hat er an unserem Merch-Tisch Wache gehalten. Mit einem seiner Stunts wird er zur Hauptattraktion unserer Shows: Etwa bei der Häfte unseres Sets surft er mit Jake einmal zum Mischpult und zurück durch die Menge. Manchmal gab es auf der Reise Pannen, aber nichts hielt den kleinen pelzigen Kerl davon ab, aufzustehen und es am nächsten Abend wieder zu tun. Was für ein Champion!

Eaven Dall

 

 

Als Schlagzeuger habe ich das Glück, in einem Lagerhaus in der Nähe meines Hauses einen permanenten Jam-Raum zu haben. Da ich keine Nachbarn habe, kann ich nach der Arbeit ohne schlechtes Gewissen bis in die frühen Morgenstunden jammen. Meine drei Kits leben hier zusammen mit meiner gesamten Tour-Ausrüstung und so manchem kaputten Stick. Jede Idee, die ich für eine Aufnahme hatte, ist hier bearbeitet worden, ebenso wie jede Idee für alle zukünftigen Aufnahmen!

Conor Ward (Drums)

 

Hierher komme ich nach einem langen Arbeitstag, um Stress loszuwerden. An manchen Abenden kann ich hier stundenlang sitzen und jammen, alles andere ist unwichtig. Dieser Raum war während des Schreibens unserer Alben so wichtig für mich. Es hat etwas so Lohnenswertes, unzählige Stunden mit der Arbeit an einem Track zu verbringen und sich am Ende zurückzulehnen, um sich anzuhören, was man geschaffen hat. Wie ihr seht, habe ich eine Reihe von Geräten, darunter ein modularer Synthesizer, in den ich mich in letzter Zeit eingearbeitet habe. Ich habe mich schon immer für die Produktion elektronischer Musik interessiert und diese in unsere Musik integriert, auch, wenn diese Einflüsse manchmal sehr subtil sind. Jedes Mal, wenn ich diesen Raum betrete, freue ich mich mehr darauf, Musik zu schreiben, vor allem, wenn ich etwas Neues zum Spielen habe. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was in Zukunft aus diesem Raum herauskommt.

Ben Nairne (Guitar)

 

 

 

 

 

Mein Jam-Raum ist vielleicht ein wenig überfüllt, aber über die Jahre sammelt man eben eine Menge unschätzbarer Instrumente/Zeugs. Ich bin nicht wirklich technisch versiert. Ich könnte euch nicht mal zeigen, wie man eine Session in Pro Tools öffnet. Üblicherweise greife ich einfach zur Gitarre und hoffe auf das Beste.

Kyle Erich (Bass)

 

Als wir beschlossen, dass wir die bei der Aufnahme unserer Platte entstandenen CO2-Emissionen ausrechenen und kompensieren wollten, gab es eine Menge zu lernen. Manchmal bietet das Internet nicht alle Antworten, vor allem dann nicht, wenn so etwas noch niemand zuvor erfolgreich durchgeführt hat. Mir wurde also klar, dass der größte Teil des Lernens durch das Stellen von Fragen erfolgen musste. Als Covid uns im März 2020 in die Abriegelung schickte, nutzte ich die Isolation, um einen neuen Arbeitsraum zu bauen. Hier führe ich alle meine Interviews, mache Presse und Videos für “Kaliyuga” und ich hoffe, dass ich bald einen Podcast starten kann. Ich schreibe all dies buchstäblich an genau dem Tisch, der jetzt abgebildet ist. Möge der Lernprozess weitergehen!

Jake Taylor (Vocals)