Manchmal laufen einem Bands so zufällig über den Weg, dass man sich erstens wundert und zweitens freut, sich dann doch nochmal „ganz kurz“ im Sozialen Netz rumgetrieben zu haben.

So geschehen am gestrigen Abend, oder besser gesagt in der letzten Nacht… da wurde ich nämlich auf die Jungs von Todlowski aufmerksam, eine zwei Mann Screamo-Punk Combo aus Nürnberg, die zwar schon im Januar ihre erste EP veröffentlicht hatten, es sich aber dennoch lohnt kurz ein Auge auf die fünf enthaltenen Songs zu schmeißen!

Interessant, dass sich Nico und Oliver erst im Dezember letzten Jahres zusammen taten um dann direkt einen Monat später fünf druckvolle, rotzige Songs in die Gehörgänge zu schießen.

War ich aufgrund meiner absoluten Zahnarztphobie beim Cover noch, ich sage es mal liebevoll, angeekelt so überzeugten mich die ersten Töne von „Qualle“ so sehr, dass der „Rucksack“ mit „Klettverschluss“ und das beiliegende „Kressebrot“ quasi Selbstläufer wurden. Fehlte eigentlich nur der Schaumwein, der aber musikalisch durch die „Schaumburg“ ersetzt wurde …Bier mag ich als alter Brauer ja eh lieber, also alles gut!

Jetzt mal ehrlich, dass ein Duo so auf den Tee hauen kann und einem die schrammeligen Gitarren-Riffs und harten Drum-Beats nur so um die Ohren fliegen… großes Tennis meine Herren!

Dann noch der wütend geschriene Gesang und dieses wilde Durcheinander… jetzt weiß ich endlich was damit gemeint ist wenn jemand sagt er hätte „Kirmes“ im Kopf!

Auch wenn ich keine Ahnung habe was Todlowski heißen mag, merkt euch den Namen… das ist erst der Anfang, da wird noch einiges in den nächsten Jahren kommen!

 

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Tracklist:
1. Quelle
2. Rucksack
3. Klettverschluss
4. Kressebrot
5. Schaumburg

Todlowski – HOMEPAGE

Todlowski – s/t (Krähengarten, 23.01.2016)
4.0Gesamtwertung