Ihr steht auf oldschool Deathmetal, modern interpretiert und wollt mal eine neue Band antesten? Dann kann ich euch das aktuelle Werk von SCYTHE BEAST aus Diepholz wärmstens an euer schwarzes Herz legen. Im Mai (bisher nur digital) erschienen und auf Bandcamp erhältlich: https://scythebeast.bandcamp.com/releases

 

scythebeast

 

10 Songs braten fett produziert durch die Boxen und machen keine Gefangenen. „bloodmoons bane“ verspricht zwar noch einen melodischen Anfang, ehe man nach 45 Sekunden mal schön den Blastbeat auspackt um dann dem Death Metal zu fröhnen. Brutale Riffs, brutaler Gesang – dazu eine tolle Produktion. Es ist auch kein reiner Retrotrip, sonder ein gelungener Spagath zwischen Oldschool und Moderndeath. So gehen die restlichen Songs weiter. Ab und zu kleine melodische Verschnaufpausen, aber immer wieder gehts brutal weiter zur Sache. Die Gastgitarristen bringen hier und da kleine schöne Soli, aber nie um des shreddens Willen. Und Satan sei Dank gibt es keine modernen Core-Einflüsse, die ja gerade so „in“ sind. Eher eine Mischung aus Dark Tranquillity, Carcass („sin eraser“) und Arch Enemy.

Sven Stoppelberg, Kopf der Band hat sich mit Koopie aus den Koophouse Studios einen guten Partner für die passende Produktion gewählt. Am Schlagzeug sitzt jedoch die größte Überraschung: Andreas „Theo“ Tegeler drischt hier präzise in die Felle. Hauptamtlich ist Theo eher im Progmetal zu Hause mit seiner Band „Povertys no Crime“. Aber vom Prog ist man hier meilenweit entfernt und ballert geil in modern death Gefilden. Ein guter Schlagzeuger hat aber noch nie geschadet \m/

Also alle die auf modern Deathmetal stehen unbedingt antesten und die Scheibe downloaden, ebenso schön auf Fatzebuch ein like hinterlassen.

Scythe-Beast-Breeding-Devastation-2016

 

 

Tipp aus der "Metal"-Redaktion: SCYTHE BEAST - "breeding devastation" (Mai 2016, Eigenvertrieb)
4.3Gesamtwertung