Schon das Vorgängeralbum „Two For Eternity“ konnte mich begeistern. Da steigt natürlich die Spannung auf das neue Album der Rheinländer The Legion:Ghost.
Mit dem Langeisen „With Courage Of Despair“ hat die Band eine deutlichen Schritt nach vorne getan, auch wenn sie sich etwas an US amerikanischen Vorbildern wie Five Finger Death Punch orientieren.

Insbesondere wenn es darum geht die sehr groove-orientieren Songs mit schicken Melodien anzudicken, dann scheinen die Amis ein prägendes Vorbild gewesen zu sein.

Das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn in Bezug auf den Härtepegel stecken The Legion:Ghost ihre Modern Metal Genrekollegen locker in die Tasche.

„Discharged“ macht den Anfang und hier bleibt kaum ein Zweifel. Der Song wird mit brachialen Riffs losgetreten, hat aber hier schon in den ersten Sekunden eine sehr eingängige Note. Kurz darauf setzen die ersten Growls an, nun grooved die Band und spätestens wenn der Refrain, mit Klargesang, einsetzt sitzt der Song im Kopf!
Starker Auftakt!

„Xenophobia“ ist für Modern Metal Verhältnisse ein eher komplizierter Song. Viele Tempowechsel, auch der Rhythmus wird gerne mal durch den Metalfleischwolf gedreht.

Das The Legion:Ghost auch sanft können, dass beweisen sie in der abschließenden und vollkommen kitschfreien Ballade „Swansong“.

Meine Herren ich bin beeindruckt, ob der musikalischen Weiterentwicklung, den tollen Songs und überhaupt!

Klasse!

1. Discharged
2. No Happy End
3. Thy Will Be Done
4. The Counterweight
5. Xenophobia
6. Family Ties
7. Take Away My Scars
8. For The Greater Good
9. F60.0
10. Sex Up
11. Until The Day We Die
12. Swansong

 

https://www.facebook.com/thelegionghost/

The Legion:Ghost - With The Courage Of Despair (Noizgate, 16.03.2018)
4.3Gesamtwertung