The Halo Trees kommen aus Berlin und veröffentlichen mit „Antennas To The Sky“ ihr Debütalbum. Dem Album ging bereits eine EP voraus, diese kenne ich leider nicht. Somit ist „Antennas To The Sky“ mein Erstkontakt mit den Berlinern.

Der Erstkontakt mit The Halo Trees fällt mir dann auch nicht unbedingt leicht, liegt der recht melancholische Alternative/Indie Rock doch recht weit außerhalb dessen, was ich mir sonst so in die Gehörgänge jage.

„Antennas To The Sky“ ist fast durchgängig sehr ruhig und schlängelt sich durch Gothic Rock genauso wie durch Post Rock. Dazu kommt ein Sänger welcher mit seiner Stimme oft an David Bowie erinnert. Wer sich ebenfalls an Nick Cave erinnert fühlt, der liegt so falsch nicht.

Man muss sich schon auf den Klangkosmos von The Halo Trees einlassen, bisher ist mir dies nicht so ganz gelungen.

Einzelne Songs wie das lockere „King Of Frowns“ oder das sehr schwere „Secret Hideway“ gefallen mir sehr gut, aber über die komplette Albumlaufzeit ist mir das hier einfach zu melancholisch!

 

King of Frowns
Bullet for Peace
Don’t Belong
The Violent Words
Mysterious Girl
Hipsters & Whores
Nightmare Coming True
Secret Hideaway
Widewideworld
When the Storm Comes
Alone I A Room Full Of Mirrors
A Lonely Song I Humble Sing

https://thehalotrees.com/

 

Foto: Yvonne Brasseur

The Halo Trees - Antennas To The Sky (WPS, 21.06.2019)
3.3Gesamtwertung