Wo Leif Edling draufsteht, ist meistens Doom Metal drin. The Doomsday Kingdom ist eine weitere Band des Candlemass / Avatariums Masterminds. Die Songs zur EP „Never Machine“ sind wohl während der Pause entstanden, die Edling einlegen musste nachdem ihn ein Burnout niedergestreckt hat. Anstatt sich zu erholen hat er wohl recht schnell zur Akustikgitarre gegriffen und die vier Songs von „Never Machine“ komponiert.

Wer das bisherige Schaffen Edlings kennt, der wird mit The Doomsday Kingdom keine Überraschung erleben. Die Songs sind allerdings rauer als das was er mit seinem beiden anderen Bands auf den letzten Veröffentlichungen abgeliefert hat. Black Sabbath zu 70er Jahre Zeiten lassen grüßen.

Der Titelsong eröffnet die EP. Schwere Gitarrenriffs, Fuzzeffekt am Anschlag. Klingt cool. Der Song ist allerdings nicht schwerfällig, sondern eher flott. Zumindest für Edling Verhältnisse. „The Sceptre“ ist dann allerdings von der schwerfälligen Sorte, hier bedeutet Heavy noch Heavy, und zwar im Sinne von zähflüssiger Lava.
„Zodiac City“ schlägt in die gleiche Kerbe, während das abschließende „The Whispering“ eher von der sanften Sorte ist.

„Never Machine“ macht Spaß und vor allem neugierig. Ein komplettes Album steht im Sommer 2017 an!

thedoomsdaykingdomnevermachine

Never Machine 6:16
The Sceptre 6:56
Zodiac City 6:15
The Whispering 7:36
http://www.doomsdaykingdom.se

The Doomsday Kingdom - Never Machine (Nuclear Blast, 25.11.2016)
4.0Gesamtwertung