2016 gründeten sich The Cops in Houston, mit „First Offense“ veröffentlicht das Quintett jetzt ihr Debüt-album via Artificial Head Records.

Heute habe ich also: „the debut album from Houston-based protectors of punk rock and inhuman decency, The Cops“ vor mir.

Los geht’t mit „Homicide“ satter Punkrock der nach vorne geht, ohne Schnörkel, ohne wenn und aber einfach Punkrock – gefällt mir.

„Life on The Beat“ erinnert mich für Sound her an die Misfits, was ja nicht die schlechtetste Referenz ist – „Street Hooker Love“ im Anschluss mit einem sehr eingängien Refrain. Wieder einfach produziert, kein drum her rum. The Cops ist nicht nur ein Bandname sondern auch inhalt der Songs, bei „Policy Brutality“ kommt der Zusammenhang dann mit dem Vorschlaghammer. Klassischer Punksong mit klassicher Punkmessage.

Und so geht es dann auch weiter mit der Platte, klassicher Punksong folgt auf klassichen Punksong. Es gibt keine Ausreisser werder nach oben, noch nach unten. Die Songs stehen im weitesten Sinne unter dem „Motto“ Cops.
„Riot Tonight“ gefällt mir persönlich am besten, könnte auch aus den 70ern sein. Ansonsten lässt sich gar nicht soviel zu der Scheibe sagen.
The Cops – „First Offense“ ist insgesamt keine herausragendes Album, sondern einfacher, solider Punkrock. Ohne Tam-Tam produziert, keine musikalischen Experimente, der längste Song dauert 2:42. Wer Bock auf klassischen Punk hat kann mal reinhören.

1. Homicide
2. Life on the Beat
3. Street Hooker Love
4. Police Brutality
5. Night Stick
6. Paraphernalia
7. Repeat Offender
8. Downtown
9. Hot Pursuit
10. Protect and Serve
11. Riot Tonight

The Cops - First Offense (Artificial Head Records, 16.02. 2018 )
3.1Gesamtwertung