Fast genau zwei Jahre ist es her, dass ich im Mai 2016 zum ersten Mal auf die Musik von SON getroffen bin. Matze Rossi hatte SON in der legendären Wunderbar in Westerstede mit im Gepäck. Und der legte zusammen mit seiner Gitarre einen großartigen Auftritt hin. Ich wusste direkt: „Den muss ich nochmal sehen“. Gesagt getan, keine zwei Monate später folgte Konzert Nummer zwei auf der Baustelle eines veganen Ladens in Oldenburg. Hier zeigte sich vollends, was ein Konzert von SON ausmacht: Es sind nicht nur seine Songs, sondern auch die Geschichten, die er zu erzählen weiß. Von seinen Reisen mit der Gitarre durch die Welt, von seiner Rolle als Sohn („SON“) in seiner Familie und von dem Antrieb und der Sehnsucht, die einem das Leben serviert.

Son Pressefot

SON schafft es die Menschen mitzunehmen, in seine Erzählungen und Songs. Konzert Nummer drei wird wohl ewig in meiner Erinnerung bleiben. Durch etwas Glück und Zufall fand dieses in meinem Wohnzimmer statt. Ehrliche, persönliche Songs, tausend Anekdoten von seinen Reisen und Erfahrungen und ein Plausch bei Wein auf dem Fußboden machen diesen Tag unvergesslich. Nur eins habe ich in all dieser Zeit bedauert: außer der EP „Nebraska“ gab es keinen Tonträger aus seinen Händen.

Das ändert sich nun am 18. Mai, denn „An Absence of Colour“ erscheint endlich bei Motor Entertainment.

 

Eingeladen von Rod Jones, dem Gründungsmitglied der schottischen Indierockband Idlewild, zog es SON nach Edinburgh ins Post Electric Studio, um die elf Songs des Albums aufzunehmen.

Das Warten hat sich definitiv gelohnt. Für mich ist „An Absence of Colour“ das beste Singer-Songwriter-Album, welches mir seit langem unter die Finger gekommen ist. Getragen von der exzellenten musikalischen Untermalung, wandern die Texte direkt vom Gehörgang, ins Herz und in das Zentrum der Emotionen. Von Verletzlichkeit und Sehnsucht geprägt, teilt SON seine autobiografischen Erfahrungen mit uns Zuhörern. Die Texte ermöglichen aber auch jedem eine eigene Interpretation zu finden und somit die Musik für sich zu erleben. Daher möchte ich an dieser Stelle auch davon absehen jedes einzelne Lied vorzustellen. Hier muss man definitiv selbst reinhören und vor allem einfühlen.

Eine Möglichkeit dazu ermöglichen die ersten drei Veröffentlichungen vom kommenden Album:

 

 

 

Mein „all time Favourite“ ist und bleibt Nebraska. Außergewöhnliche Gitarrenriffs gepaart mit einem großartigen Text setzen sich einfach im Gehirn fest.

Für „An Absence of Colour“ gibt es von mir eine ganz klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl. Rein mit dem Album in die Anlage, Augen zu und sich entführen lassen in die Geschichten und Emotionen die SON mit uns teilt. Was Besseres hat es, aus meinen Augen, lange nicht gegeben. Wer sich persönlich davon überzeugen möchte, kann dies am 20 Mai 2018 beim Album-Release-Konzert im Staatstheater Braunschweig tun.
Weitere Möglichkeiten bieten sich am 14 Juni 2018 beim Whatever Happens Festival Warm Up im Plan B in Bielefeld. Einen Tag später wird SON beim eigentlichen Festival auf dem Schloß Holte-Stukenbrock ebenfalls zu hören sein.

 

Titel:

1. Nebraska
2. Sparrows
3. Home
4. Lost
5. Three sisters
6. Eddie
7. Numbers
8. Waiting for Whitman
9. Atlas
10. Leave
11. Blackout