Zu einem Auftritt der britischen Electro-Punker von Sleaford Mods kommt man doch gerne ins Kölner Hipster-Viertel Ehrenfeld.

 

Eröffnet hat aber die Romy Vager Group (RVG) aus Australien. Die Stimme der Sängerin Romy Vager durchdringt Mark und Bein, zu Beginn ist man sich nicht sicher ob die Stimme männlich oder weiblich ist, klingt etwas wie eine Mischung aus Mick Jagger und Patti Smith. Die Texte sind persönlich/authentisch und werden sehr emotional vorgetragen. Das klingt ungefähr so:

 

Live allerdings noch besser als bei Spotify oder Youtube – typische Liveband. Sehr beeindruckend findet auch das Publikum, geht mit und applaudiert euphorisch – und das bei der Vorband!

 

Umräumpause, vollständiges Bandequipment mit 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug usw. wir abgebaut, aufgebaut werden dagegen nur ein Laptop und ein Mic. Soundcheck auch kurz, Laptop läuft Mic auch.

Weiter geht es dann mit den Sleaford Mods. Diese haben ihr letztes Album Eton Alive mitgebracht.

Die Halle ist inzwischen brechend voll, trotzdem geht die Menge direkt bei den ersten Liedern „Into the Payzone“, „Flipside“ und „Subtraktion“ richtig mit. Es beginnt sogar ein Pogo, während Sänger Jason Williamson munter wütend ins Mic schimpft und Andrew Fearn lässig hinter seinem Laptop tanzt und chillt.

Angekündigt wurde die neue Single Seconds, die im nächsten Monat erscheinen soll.

Kurz nach 22 Uhr ist das Spaß schon vorbei, wobei das Konzert auch schon 19 Uhr begann. Beides sehr coole Bands, die ich mir gerne nochmal ansehe 🙂