Photo taken in Glendale on 01/39/22.

Ruthless – The Fallen (Fireflash Records, 12.01.2024)

Mit einem leckeren Metal-Album das die Spielarten Power und Thrash Metal vereint, geht mein Reviewreigen 2024 dann los. Ruthless haben wohl schon versucht in den 80er Jahren einen Fuß auf die Bühne zu bekommen, das hat nicht so ganz funktioniert, auch nach der Reunion 2008 kommt die Bandkarriere nicht so richtig ins Rollen. Das mag daran liegen, dass Amerikaner nicht so wirklich flüssig mit ihren Veröffentlichungen am Start sind.

Los geht es mit dem Titelsong „The Fallen“ thrashig haut die Band um Sänger Sammy DeJohn (einziges verbliebenes Originalmitglied) die Riffs in die Ohren des Zuhörers. Der Gesang hat eine deutliche 80er-Jahre Schlagseite und der Sound des Albums auch. Der Song, und auch die nachfolgenden, haben ordentlich Power. Aber der wattige Sound nimmt leider viel davon weg! Zwischen die schnellen Riffs streuen Ruthless immer mal wieder knackige Midtempopassagen.

„Dark Passenger“ ist dann etwas langsamer unterwegs, wer hier an frühe Metal Church denkt, der liegt nicht komplett falsch! „No Mercy“ baut auf einem traditionellem Power-Metal-Riff auf .„Order Of The Dragon“ hingegen ist dann lupenreiner Thrash Metal.

„The Fallen“ ist ein gutes Album, der Sound trübt die Freude etwas!

 

1. The Fallen
2. Dark Passenger
3. Betrayal
4. No Mercy
5. Dead Fall
6. End Times
7. Soldiers Of Steel
8. Thulsa Doom
9. Order Of The Dragon
10. Live To Die

https://www.facebook.com/ruthlessmetal

Foto: Alex Solca

3.8