Ein fieser Kerl ist dieser Robert Pehrsson. Da haut der schwedische Gitarrist ein super Album raus und schon knapp nach einer halben Stunde ist Schicht im Schacht und die letzte Note verklingt! (Da können sich Herr Pehrsson und Chris Black mit einen High Spirits aber die Hand geben! – Anm.d.Red.) Schon bei seinem ersten Album hat er die 30 Minuten kaum überschritten. „Long Way To The Light“ ist von ähnlicher Laufzeit, allerdings packt der Herr Pehrsson hier noch ein paar Pfund an Gitarrenriffs mehr aus. Will heißen, der Blues tritt dabei in den Hintergrund und schöner klassischer Rock dominiert.

„Send Her My Love“ legt mit unverkennbaren Thin-Lizzy-Vibes los. Der Song klingt wirklich wie aus der Frühphase Lizzys. Und mit klingen meine ich auch den Sound. Das klingt herrlich angestaubt, ohne angestaubt zu sein!

„Travelling Through Dark“ baut auf einem klassischen Hard-Rock-Riff auf. Michael Schenker lässt wohlwollend grüßen. „Pretender“ lockt den Hörer mit seinen UFO-Gedächtnisriffs hinter dem Ofen vor.

Acht Stücke finden sich auf „Long Way To The Light“ und jedes Wort über diese Songs ist eigentlich zu viel geschrieben, denn es hält euch vom Weg in den Plattenladen ab. Kauft das Album! Für mich das beste Rock-Album 2016. Nur leider viel zu kurz!

 

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1) Send Her My Love
2) Distand Bound
3) Traveling Through The Dard
4) Break Away From This Broken Heart
5) Pretender
6) Zero Emotion
7) The Hollow In A Rising Tone
8) The Somber Sleeps
9) No I Don’t

 

http://www.robertpehrssonshumbucker.com/

 

Robert Pehrsson's Humbucker - Long Way To The Light (High Roller Records, 04.11.2016)
4.5Gesamtwertung