Redensart & Zeki Min, 06.05.2016 im Magazinkeller Bremen

Auf Einladung der schönen Jungs von Redensart bin ich am 06.05.2016 in Richung Bremen gestartet und hatte vorher noch eine Handwritten Session und ein paar Fotos mit Zeki Min abgesprochen.

Bei Eintrudeln am Schlachthof konnte ich erst Soundcheck von Redensart und anschließend von Zeki Min mit anhören, um kurz danach die ersten wartenden Fans vor dem Schlachthof zu sehen. Und das war 2 Stunden vor Einlass! Irre!

Zur Session werde ich jetzt mal nicht soviel erzählen, weil es da eine kleine Überraschung gab, die es dann auch hier zu sehen geben wird.

Schon beim Kennenlernen von Zeki, Redensart hatte ich kurz vorher auf einem kleinen Indoorfestival kennengelernt, hab ich festgestellt, dass ich mal wieder etwas und jemanden verpasst habe. Warum habe ich den Typen nicht schon viel früher getroffen!? Großartiger Künstler und mega Typ!

Nachdem mittlerweile eine riesige Warteschlange vor der Tür stand und die Show ausverkauft war, startete pünktlich um 20.00 Uhr Zeki Min mit seiner Show. Großartige Songwritermusik mit viel Gefühl, englischen Texten und Fühlern in alle möglichen Richtungen. Bisschen Folk, bisschen Bon Iver und eine Menge „Into the Wild“. Also kein üblicher Punkrocker mit Akustikgitarre, sondern viel mehr als das. Am Ende gab es dann das fantastische „Out in the Wild“ mit Unterstützung der Redensartjungs. Ganz großes Kino!

Redensart starteten ihre Show mit einem Einzug. Spielenderweise kamen die Jungs vom Backstage mitten in die Zuschauer, die heute dicht gedrängt standen, und eröffneten gleich mit einem laut mitsingendem Magazinkeller. Überhaupt war die Textsicherheit der (vor allem) Mädels an diesem Abend echt unglaublich. Fans! Allein dieses Wort wäre vor einigen Monaten noch völlig merkwürdig für Redensart gewesen, wo die ganze Bande doch aus der Punkrockecke kommt und da auch noch ist. Heute in Bremen, kann man aber eindeutig von einem ganzen Haufen Fans sprechen. Und wer es bis hier noch nicht war, dürfte es nach dieser Show auf jeden Fall sein.

Sie spielten sich durch ihr komplettes Programm und zündeten eine IndieFolkPop-Granate nach der anderen. Danny war dabei der beste Entertainer, den ich lange gesehen habe. Selbst die mitgebrachten Freunde besagter Fan-Mädels, waren am Ende ein Teil vom lauten Zuschauerchor.

Schwitzenderweise hatte ich mich vorne links geparkt und immer mal wieder durch die Zuschauer gedrängt, um die Position zum Fotografieren zu ändern. Vielen Dank auch an die ganzen Mädels in den ersten Reihen, die mir immer wieder Platz gemacht haben. Kann aber auch am Schwitzen gelegen haben.

Für mich bleibt am Ende nur die Feststellung, dass sich mein erster Eindruck von Redensart mehr als bestätigt hat. Eine großartige Band mit supernetten Typen, die mit Sicherheit noch Großes vor sich haben. Danke! Und hier die Fotos!

 

 

 

Fotos/Text: Sven Hoppmann / melancholiemaritim.de