Ein paar Wochen ist es nun zwar schon her das die vier Berliner von Peak City ihre erste EP „Endlich wieder Stress“ veröffentlicht haben, aber dank der Töne die ich gerade von der Scheibe habe hören dürfen, ist es mir ein Bedürfnis noch einmal kurz aktiv zu werden.

Was einem Sänger Khang hier gemeinsam mit Dejan, Lennart und Tino bietet ist schlicht und einfach ein Schlag mitten auf die Zwölf – hasserfüllt und wutgeladen wie ein Album nur beginnen kann, spielen bzw. knüppeln sie sich mit „Plastik“ sofort in die Herzen der Metalcore-, aber auch Punk-Fans wie mich… und das, obwohl die Berliner erstens noch nicht lange im Geschäft sind und zweitens aufgrund ihres Alters eigentlich noch gar nicht so geil klingen dürften… somit gibt`s nach der ersten Nummer also schon einmal das erste Lob!

Aber spätestens nach „Kaputt“ sollte allen klar sein, dass die Jungs von Peak City auf dem Weg sind… und dieser führt sie steil nach oben – merkt euch meine Worte! Denn wer es so drauf hat, die verschiedensten Stile so zu verbinden, dass einen die Elektro- oder Pop-Sounds nicht wirklich stört, der hat schon das eine oder andere Lob verdient.

Okay, zugegebenermaßen haut mich „Echo“ nicht wirklich vom Hocker, aber die Schrei-Salven im Refrain verhindert zumindest, dass die Nummer allzu poppig rüber kommt und spätestens bei der Mitte von „Leuchtturm“ sind sie wieder auf Norm.

Nach vier von sechs Songs bin ich beinahe „Schachmatt“ und „Es fängt erst an“ wenn man bedenkt, dass es nach der „Endlich wieder Stress“ EP bestimmt demnächst einen vollständigen Longplayer von Peak City geben wird!

Diese EP ist für Leute, die sich selbst musikalisch irgendwo zwischen Fjort, Marathonmann oder Heisskalt einordnet… aber auch wer elektronischen Beats gegenüber nicht abgeneigt sind, der sollte die Jungs in Zukunft weiter verfolgen.

 

Titel:
1. Plastik
2. Kaputt
3. Echo
4. Leuchtturm
5. Schachmatt
6. Es fängt erst an

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Peak City - Endlich wieder Stress (Filter Music Group, 21.04.2017)
4.2Gesamtwertung