„Wenn Nirvana eine Frontfau gehabt hätten….“ ist eine der häufigsten Aussagen, wenn ich Gespräche über Pandora’s Bliss führe.  Und tatsächlich hab ich sie bei einer kleinen Clubshow in Cuxhaven genau so erlebt. Ein Trio das die krachige Energie der 90er ins Jetzt und Hier ballert.

Hier liegt jetzt also mit „Amarchord“ das neue Album vor mir. Produziert wurde das gute Stück von Jason Rubal (u.a. NIN, The Cure, Dresden Dolls).

Das Gleichgewicht und die Bodenständigkeit, die mir schon damals an den Helden meiner Jugend gefallen hat, haben die zwei Damen und der Herr genauso mit übernommen. Und das gefällt ausgesprochen gut.

Wenn ich gute alte Zeiten aufleben lasse, ist das meistens so eine Sache. Natürlich erfinden Pandora’s Bliss das Rad nicht neu, setzen keine Trends und wirken nicht wirklich Überraschend, aber das wollen sie auch nicht. Sie machen bodenständigen Grunge/Rock und das vor allem Live auch ziemlich gut.

Wer also die alten Helden liebte, aber auch mal die aktuelle Version hören möchte, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen!

 

pb

 

Tracklist:

  1.  Talking to your Head
  2.  Don’t marry me
  3.  Fuck the Goddamn Jury
  4.  Nothing
  5.  Cinny says
  6.  Three Words and a Lie
  7.  Seeded
  8.  Thank you for my Appetite
  9.  Love is blind
  10.  On the Rooftop
  11. Break the Wall
  12. New Mania
Pandora's Bliss - Amarchord (Noiseworks, 05.06.2015)
3.5Gesamtwertung