Du hast noch nie von der Band gehört? Kein Wunder, handelt es sich bei Open City doch um ein neues Projekt von Dan Yemin (Paint It Black, Lifetime, Kid Dynamite), Andy Nelson (Ceremony, Paint It Black), Rachel Wilson (Bridge & Tunnel, Worriers) und Chris Wilson (Ted Leo & The Pharmacists). Wobei neu vielleicht etwas übertrieben ist. Seit zwei Jahren tritt die Band nämlich bereits live auf, aber nun folgt ihre erste Veröffentlichung.
Diese geistert zwar bereits seit Januar durchs Netz, jetzt folgt das Album aber in einer limitierten Vinyl- , CD- und Tape-Auflage. Was ich mich übrigens frage: was soll dieser aktuelle Tape-Hype? Kann mir das jemand erklären? Irgendwer, bitte.
Was soll ich sagen, ich denke jeder kennt solche Platten, die einfach nicht klicken. Ich habe Open City – „Open City“ mehrere Durchgänge gegeben und irgendwie springt der Funke bei mir einfach nicht über.

Die Gitarren sind mir zu verzehrt und der Gesang will einfach nicht in mein Ohr. Das klingt jetzt deutlich negativer als es ist. „Open City“ ist ein durchaus solides Album, sobald es in die klare Hardcore-Richtung geht gefällt es mir sogar ganz gut. „Hell Hath No Fury“ ist ein cooler Song ebenso „Whose God?“
Aber dann sind da auch Songs wie „Sofa Drugs“, die zwar nicht schlecht sind, aber mir einfach null zusagen.

Also was soll ich sagen, hört sie euch am besten selbst an. „Nightshift“ spiegelt Open City – „Open City“ gut wieder. Also wem der Song gefällt – zuschlagen, für alle anderen ist die Platte eher nichts.

Meine Anspieltipps: „Hell Hath No Fury“, „Whose God?“

 

 

1. Hell Hath No Fury
2. Whose God?
3. For Shame
4. Black Veils
5. On The Spit
6. Brother, I’m Getting Nowhere
7. Nightshift
8. Nerve Center
9. Sofa Drugs
10. Honest As A Sunday Morning

Open City – Open City (END HITS RECORDS, 10.03 2017)
3.0Gesamtwertung