Die Waliser Neck Deep sind zurück… und zwar mit ihrem dritten Album in nur fünf Jahren Bandgeschichte – also Tatenlosigkeit kann man Ben, Sam, Matt, Fil und Dani nicht vorwerfen!

Das die Jungs ihr Geschäft verstehen, keine Frage… auch dieses Mal bekommt ihr wieder eine ordentliche Ladung eingängigen und radiotauglichen Pop-Punk, so schön leicht und unverfänglich. Und da liegt für mich dann auch irgendwie das Problem, denn leider heben sich die Jungs nicht sonderlich von Genre-Kollegen ab und der Wiedererkennungswert hält sich somit leider ein wenig in Grenzen.

Nicht das man mich falsch versteht, die Nummern sind alle gut produziert und musikalisch auf sehr hohem Niveau, aber mir fehlt ein wenig die eigene Note… der Kick, der Neck Deep abheben lässt.

War das Debüt-Album „Wishful Thinking“ durchaus noch mit einigen Hardcore-Einflüssen behaftet, so zeigen sich die Waliser musikalisch auf „The Peace And The Panic“ von einer eher sanfteren, entspannteren Seite.

Ans Herz legen möchte ich euch die Songs „Happy Judgement Day“ und „Don`t Wait“ – zweiteren haben Neck Deep mit Sam Carter von den Architects eingespielt, der erst kürzlich durch die Wutrede gegen einen Busengrapscher während eines Konzertes positiv auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Also ich sage mal so, hört einfach rein und bildet euch eine Meinung… meine kann und muss ja auch nicht immer richtig sein 😀

 

Titel:
1. Motion Sickness
2. Happy Judgement Day
3. The Grand Delusion
4. Parachute
5. In Bloom
6. Don’t Wait (ft. Sam Carter)
7. Critical Mistake
8. Wish You Were Here
9. Heavy Lies
10. 19 Seventy Sumthin‘
11. Where Do We Go When We Go

 

Neck Deep live:
19.10.17 Köln – Essigfabrik
20.10.17 Hamburg – Knust
23.10.17 Köln – Essigfabrik
24.10.17 Leipzig – Conne Island
25.10.17 Stuttgart – Universum
26.10.17 München – Backstage
27.10.17 Wien (AT) – WUK

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Neck Deep – The Peace And The Panic (Hopeless Records, 18.08.2017)
3.3Gesamtwertung