Die Schweden Nale geben Motörhead, Pantera, The Haunted und Danko Jones als ihre musikalische DNA an. Was zunächst nach einem wilden Durcheinander klingt, ist tatsächlich eine ziemlich explosive und energetische musikalische Mixtur.

Die Verweise auf die Einflüsse der Band sind allerdings auch nachvollziehbar, denn tatsächlich findet man immer wieder Ecken und Kanten auf den Album, welche verdammt nach den Referenzen klingen. Angedickt wird das Ganze dann noch durch eine brutalen Sound und fette Produktion, welche auch direkt auf die Magengegend zielt.

„Slither“ ist der erste Track von „Death.Skulls.Satan.“ und vielleicht auch der räudigste Song des Albums. Mit heiserer Stimme brüllt sich Sänger Mathias Blom den Weg durch Gitarrenriffs und die pumpende Rhythmusabteilung frei. Klingt gut und macht Spaß.

Bei anderen Songs nehmen Nale ein wenig Druck heraus. „Dead Man’s Song“ ist so ein Beispiel. Dank eines mitsingbaren Refrains geht der Song direkt ins Gehirn, dann in den Nacken und irgendwann auch in die Beine!

„The Black“ fängt sogar ein wenig doomig. Man erwartet fast dass gleich die Landsmänner von Candlemass aus den Lautsprechern kriechen, allerdings auch nur solange, bis der Sänger wieder mit seinem eindrucksvollen Organ loslegt.

„Death.Skulls.Satan“ ist ein klasse Album geworden. Ich bin gespannt, was wir von Nale noch zu hören bekommen!

01. Slither
02. Filth
03. Dead Man’s Song
04. Death, Skulls & Satan
05. Exit
06. No Escape
07. Drive
08. The Black
09. Hell’s Wrath
10. Smasher
11. Pigs

http://www.naleband.com

Nale - Death.Skulls.Satan. (Black Lodge, 23.03.2018)
4.0Gesamtwertung