Aus dem beschaulichen Rotenburg an der Wümme kommen die Krachkopeiken von Mudhead. 5 Songs stark ist die kleine EP mit einem Hidden-Track der aber eher semilustig daher kommt 😀

Die anderen Songs ballern aber geil im Thrashcorestyle aus den Boxen und machen die EP mit ansprechendem Sound sehr kurzweilig, sind aber eh nur ca. 11 Minuten.

Der Titeltrack bringt es gleich zu Beginn in 31 Sekunden auf den Punkt. Kurz, hart, schnell auf die Fresse. Berry kreischt sich die Seele raus und die Gitarren sägen herrlich, teilweise sogar im 90er Speedmetal-Stil. „Suck.Drink.Eat.Repeat“ ist mit 3:19 min der längste Song und songwriterisch auch der beste. Gute Riffs mit teilweise sogar zweistimmigen Parts und nettem Gitarrensolo – sehr schön. Irgendwo zwischen Municipal Waste, D.R.I., Mucky Pup usw. ordnet man sich dann Schubladentechnisch ein.

Für meinen Geschmack könnten die Mitgröl-Shout-Parts noch etwas mehr sein. Gitarrenarbeit gut, Rhythmusarbeit gut – auf die Fresse gut.

Für ein erstes Lebenszeichen ist die EP eine mehr als amtliche Nummer geworden. Bin gespannt auf das zukünftige Langeisen. Weiter so Jungs!

Also, kauft diese EP, unterstützt die Jungs von Mudhead, geht auf Fressebuch und lasst ein Like da! Die Jungs sind auch derzeit live unterwegs. Checkt die asozialen Medien und erfahrt mehr. Ich schau mir die Verrückten bald in Buxtehude live an – mal sehen was da geht 😉

Tracklist:

  1. Get Mud
  2. Brainfart
  3. Duck.drink.eat.repeat
  4. Progress
  5. Walking Ghost Phase

www.mudhead.de

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Mudhead - Get mud (DIY, 04.02.2018)
4.3Gesamtwertung